
Foto: KBS News Am Dienstag trat ein überarbeitetes arbeitnehmerfreundliches Gesetz in Kraft, das auf eine Ausweitung der Verhandlungsrechte der Arbeitnehmer abzielt. Das sogenannte „Yellow Envelope Act“, das im September letzten Jahres verkündet wurde, ermöglicht es Subunternehmern, direkt mit Hauptauftragnehmern zu verhandeln, die ihre Arbeitsbedingungen effektiv festlegen, und bietet den Subunternehmergewerkschaften eine rechtliche Grundlage für den Dialog mit Mutterunternehmen. Außerdem wird die Haftung der Arbeitnehmer für Schäden, die aus Arbeitskonflikten resultieren, erheblich überarbeitet, wobei die Haftung je nach Rolle und Position eines Gewerkschaftsmitglieds variiert und es den Gerichten ermöglicht wird, die Entschädigungsbeträge zu kürzen. Das Gesetz erweitert den Anwendungsbereich von Arbeitskonflikten auf Managemententscheidungen und Verstöße gegen Tarifverträge. Es ermöglicht Gewerkschaften auch, sich zu registrieren, auch wenn einige Mitglieder keine Arbeitnehmer sind. Das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit sagte, es werde alle Anstrengungen unternehmen, um Verwirrung in den frühen Phasen der Umsetzung zu minimieren, einschließlich der Einrichtung eines Unterstützungsausschusses für Tarifverhandlungen und der Bildung spezieller Arbeitsgruppen in den örtlichen Büros.