
Ich mein vermutlich rein rechtlich haben sie alles richtig gemacht. Trotzdem: Bei "hergestellt in Österreich" hätte ich nicht erwartet, dass sie die ausländischen Zutaten halt in Österreich vermengen und backen. Immerhin schreiben sie es vorn hin und nicht bei der Zutatenliste versteckt.
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Von HrRossiSuchtDasGluck
9 Kommentare
das ist gängig und absolut normal. oder was denkst du bedeutet „hergestellt“?
Österreicher mit Migrationshintergrund.
Man hofft halt, dass die Meisten nur den großen Schriftsatz lesen.
Sägemehl.
Wobei Pellets steigen im Preis …
… und genau deshalb kann man auf all diese Sprüchlein pfeifen. Sie sparen an den Zutaten, verrechnen einem aber den „Made in Austria“-feelgood-Aufschlag.
Bei „hergestellt in Österreich“ geht es darum, wo das fertige Endkunden-Produkt zusammengesetzt wurde.
Anderes Beispiel weil ichs in der Familie hab: Meine Frau arbeitet bei einer Hutfirma. Die Hüte sind – und werden auch so beworben – „Made in Austria“. Das Material dafür kommt aber aus der ganzen EU (stark aus Italien und Portugal) und teilweise aus Süd- und Mittelamerika.
Die Hüte selbst werden aber in Wien hergestellt, es findet die „Veredelung“ statt.
Deswegen ist es rechtlich völlig korrekt und zulässige, diese Hüte als „Made in Austria“ zu kennzeichnen und auch so zu bewerben.
Mir wär wesentlich wichtiger, dass die Zutaten vo da kommen, dass die lokalen Lebensmittelvorschriften angwendet werden…und nicht ob die Backstube 2m links oder rechts der Grenze steht.
Deswegen wäre eine Herkunftskennzeichnung der Hauptzutaten so wichtig
Wenn das so wäre, gäbs halt auch keine „made in austria“ Schokolade.