Kanada verspricht fairen, objektiven Prozess bei der U-Boot-Ausschreibung

Foto: YONHAP News Kanadas Außen- und Verteidigungsminister sagten, dass der Auftragnehmer für das Patrouillen-U-Boot-Projekt des Landes im Wert von schätzungsweise 60 Billionen Won oder etwa 42 Milliarden US-Dollar auf faire und objektive Weise und ohne politische Einmischung ausgewählt würde. Verteidigungsminister David McGuinty gab diese Erklärung am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Ottawa ab, nachdem er ein bilaterales Abkommen zum Schutz militärischer Informationen mit Südkorea unterzeichnet hatte. Auf die Frage nach den Aussichten eines südkoreanischen Bieters für das U-Boot-Projekt sagte McGuinty, er sei nicht in der Lage, sich zu den Stärken oder Schwächen bestimmter Bieter zu äußern, betonte jedoch, dass das Verfahren unabhängig und objektiv sein werde. Er fügte hinzu, dass das Projekt die größte Verteidigungsbeschaffung in der Geschichte Kanadas werden könnte und dass sich die Regierung ausreichend Zeit nehmen werde, um Informationen zu sammeln und auszuwerten. Die kanadische Außenministerin Anita Anand sagte außerdem, dass das Ausschreibungsverfahren keine politische Intervention beinhalten werde und dass südkoreanische und deutsche Hersteller Vorschläge vorbereiten, um den Anforderungen des kanadischen Militärs gerecht zu werden. Ein südkoreanisches Konsortium aus Hanwha Ocean und HD Hyundai Heavy Industries konkurriert in der Endrunde mit der deutschen ThyssenKrupp Marine Systems, wobei Leistung, Lieferplan, Preis und Beiträge zur kanadischen Industrie wahrscheinlich eine Rolle spielen werden.

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