
Datenquellen und Tools:
- FRED (Wirtschaftsdaten der Federal Reserve)
- Reallohn berechnet als nominaler durchschnittlicher Stundenlohn dividiert durch den VPI
- Monatliche Daten
- GGplot in R
Wir wollten uns ansehen, was in den letzten zwei Jahrzehnten tatsächlich die Verbraucherstärke in den USA antreibt.
Dieses Diagramm indiziert vier Serien bis Januar 2019 = 100:
- Reales verfügbares Einkommen
- Realer Konsum (Ausgaben)
- Reallöhne (Nominallöhne angepasst an den Verbraucherpreisindex)
- Revolving Credit (Kreditkartenguthaben)
Die schattierten Bereiche stellen NBER-Rezessionen dar.
Was auffällt:
• Der Konsum hat das Wachstum der Reallöhne übertroffen seit 2020
• Revolvierende Kredite explodierten nach der Pandemieinsbesondere 2022–2024
• Die Reallöhne erholten sich vom Inflationsschock 2022 – allerdings nicht annähernd so stark wie die Ausgaben
• Das verfügbare Einkommen stieg während der Konjunkturmaßnahmen sprunghaft an und normalisierte sich dann
Die interessante Frage:
Wird der Verbraucher vom Einkommenswachstum angetrieben?
oder durch Kreditausweitung?
Besonders auffällig ist die Divergenz zwischen Kredit und Löhnen nach 2021.
Von forensiceconomics
3 Kommentare
debt is how rich get rich so
profoundly misleading to make all these within series indices.
the increase in credit availability will make an uninformed reader think that the average american has debts larger than their wages.
was it *intended* to be misleading, or just a mistake?
terrible choice of colors