Der Oberste Richter des Obersten Gerichtshofs bekräftigt die Notwendigkeit einer Debatte über Gesetzentwürfe zur Justizreform

    Foto: YONHAP News Der Oberste Richter des Obersten Gerichtshofs, Jo Hee-de, hat die Notwendigkeit einer ausreichenden Debatte über Gesetzesentwürfe zur Justizreform bekräftigt, die die regierende Demokratische Partei in einer bevorstehenden Plenarsitzung verabschieden will. Auf Nachfrage von Reportern gab Jo seine Haltung am Montag auf dem Weg zur Arbeit bekannt und sagte, die drei Gesetzentwürfe zielen darauf ab, den Rahmen des Justizsystems, der seit der Gründung der Justiz des Landes vor etwa acht Jahrzehnten besteht, grundlegend zu ändern. Er sagte, die in den Gesetzentwürfen angestrebten Änderungen seien von großer Bedeutung, könnten Verfassungsänderungen erfordern und könnten den Menschen direkt schaden. Jo soll insbesondere Bedenken hinsichtlich des Gesetzentwurfs geäußert haben, der Verfassungsbeschwerden auch nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs ermöglichen würde. Die Kommentare des Obersten Richters kommen einen Tag, nachdem die Regierungspartei zugestimmt hatte, das Plenum zur Behandlung der drei umstrittenen Gesetzentwürfe zu drängen, ohne dass Änderungen an den vom Gesetzgebungs- und Justizausschuss des Parlaments genehmigten Fassungen vorgenommen wurden. Die Gesetzentwürfe sollen während einer Plenarsitzung vorgelegt und behandelt werden, die am Dienstag beginnen und bis Dienstag nächster Woche dauern soll.

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