






So schnell kann es gehen: Letztes Wochenende noch Spätwinter, heute schon Vorfrühling, so dass schon mal ein gutes Stündchen Gartenarbeit fällig war:
Den letzten Porree von 2025 habe ich geerntet. Da waren zwar einige äußere Lagen arg matschig und mussten verworfen werden, aber als Zutat für eine Suppe oder einen Auflauf ist der Rest allemal noch gut. Das war zugleich die letzte Ernte auf dem letztjährigen Starkzehrerbeet. Da ist der Roggen, der zusammen mit Zottelwicke als Grünbrache dient noch im vergangenen Jahr gut aufgegangen (im Hintergrun sichtbar). Da muss ich höchstens nochmal im Frühsommer drauf, falls der spät nachgesäte Roggen im zuletzt noch bebauten Bereich in der Mitte nicht mehr kommt. Dann werfe ich da noch ein bisschen Phacelia oder Klee hin. Ansonsten bleibt das Beet jetzt bis Frühjahr 2027 so liegen.
Vom Feldsalat konnte ich jetzt wieder etwas ernten, nachdem das Beet frostfrei war. Ich zweifle aber daran, dass ich den vor der Blüte komplett verbrauchen kann. Mal schauen, ob daraus eine Dauerkultur wird. Ich hatte den im August einfach auf die abgeerntete Fläche der Frühkartoffeln geworfen. Hat hervorragend funktioniert.
Der Knoblauch ist genau richtig durch den Winter gekommen. Der heat eine schöne Größe und kaum abgefrorene Spitzen. Das Setzgut scheint auch annähernd hundertprozentig aufgegangen zu sein. Letztes Wochenende hat der schon mal eine Ladung Pferdemist einfach oben drauf bekommen. Mit dem Niederschlag zwischendurch dürfte schon ordentlich Stickstoff eingeschwemmt worden sein, so dass die Pflanzen jetzt hoffentlich die steigenden Temperaturen nutzen können.
Dann habe ich heute noch ein paar Stecklinge von Salweiden geschnitten und zu hause außen am Garten gesteckt. Im vergangenen Jahr hat das nicht funktioniert, vermutlich durch die Dürre im Frühjahr. Normalerweise sollten die aber bei mir im Garten anwachsen, obwohl Stecklinge von Salweide eher weniger gut anwurzeln. Eine Zierweide gedeiht da jedenfalls recht gut. Notfalls muss ich es im nächsten Jahr nochmal mit anderen Weidenarten versuchen. Aber Salweide wäre wegen der geringen Größe schon hilfreich.
Mein Beerenobst hat jetzt, kurz bevor die Knospen aktiv zu werden beginnen, ebenfalls eine oberflächliche Ladung Pferdemist bekommen. Jetzt dürfte es gerne nochmal ordentlich regnen, zwecks Ausschwemmung von Nährstoffen udn Geruchsreduzierung im Dienst des Nachbarschaftsfriedens.
Von Ahasv3r