
Am 18. Februar verabschiedete der Ministerrat das lang erwartete „Energiedekret“ mit dem Ziel, in ein Problem einzugreifen, das die italienische Wirtschaft seit Jahren belastet: die Rechnungskosten, die zu den höchsten in Europa zählen. Es ist ein Problem für Familien, aber vor allem für italienische Unternehmen.
Das Dekret entstand in einem europäischen Kontext, der sich nach der durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Energiekrise im Jahr 2022 noch nicht vollständig normalisiert hat: Obwohl der starke Anstieg der Gaspreise nachgelassen hat, kostet der Rohstoff heute immer noch viel mehr als in der Zeit vor dem Krieg, als der Großteil der Lieferungen aus billigem Gas aus Russland bestand. Die Energiekrise war allen europäischen Staaten gemeinsam, verschärfte jedoch die nationalen Probleme und machte große Unterschiede deutlich, insbesondere bei den Rechnungen der Unternehmen: In den großen europäischen Volkswirtschaften zahlen italienische Unternehmen im Durchschnitt am meisten für Energie.
Die neuesten Daten von Eurostat zeigen, dass ein italienisches Unternehmen für jede Kilowattstunde 0,2778 Euro zahlt, 28,9 Prozent mehr als der Durchschnitt der Europäischen Union, 15,0 Prozent mehr als Deutschland, 52,0 Prozent mehr als Frankreich und 62,8 Prozent mehr als Spanien.
Die Gründe sind vielfältig und hängen mit einem unterschiedlichen Steuergewicht und unterschiedlichen Abgaben in der Rechnung zusammen, die in Italien sehr hoch sind, und vor allem mit dem unterschiedlichen Energiemix, der in Italien immer noch stark auf Gas und damit auf den teureren Rohstoff angewiesen ist.
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Von acciuga
3 Kommentare
Che cosa si può fare per ridurre il costo dell’energia soprattutto ora che servono Data Center?
Il nucleare ci vogliono 15 anni.
Rinnovabili subito?
grazie a tutti i boomer coglioni che hanno votato per i referendum del nucleare
Dal 2024 è aumentata?
C’entra la liberalizzazione del mercato? Perché per noi mortali i prezzi sono aumentati di brutto