ARD macht antivegane Propaganda



Von 3del

9 Kommentare

  1. Ich finde es wild, dass ARD selber im Wording religiöse Begriffe verwendet um Veganer darzustellen (Glaubensgefährten etc.). Neutrale Berichterstattung geht anders.

  2. Empfehlen die nicht auch Fleisch für eine gesunde ausgewogene Ernährung? Die öffentliche rechtlichen leben eh noch im 20 Jahrhundert

  3. Die ARD ist einfach auf dem Level von der Bild und Fox News. Eine Schande das ich für so einen Müll GEZ zahlen muss.

    Kontext: Menschen die gegen Völkermord protestieren werden auch als Antisemiten geframed.

  4. Immediate-Bit6340 on

    Sollte eine wissenschaftliche These nicht wissenschaftlich widerlegt werden? Alles andere ist doch Polemik.

  5. VarunTossa5944 on

    Das ist absolut unseriöser Journalismus – und bedarf einer koordinierten Antwort der veganen Advocacy-Organisationen in Deutschland (z.B. offener Brief an ARD, in dem sowohl das Framing des ARD-Beitrags, als auch die fehlende Fundiertheit von Niko Rittenaus Aussagen kritisiert wird). Falls ihr dort Kontakte habt, gebt ihnen auf jeden Fall einen Hinweis.

    Niko erzählt Schwachsinn und reagiert gekränkt darauf, dass seine Misinformation aufgeflogen ist. Da er ins Geschäft mit Nährstoffen (Watson Nutrition) eingestiegen ist, liegt auch der Verdacht nicht fern, dass hinter dieser neuen Masche – und auch Auftritten wie bei der ARD – vor allem Profitinteressen stecken.

    Zur „Fundiertheit“ von Nikos neuer Position empfehle ich diese Videos:

    * FAKTENCHECK: Warum ich als vegane Ärztin Niko Rittenaus neuen Thesen nicht zustimme [https://www.youtube.com/watch?v=0YUMK7n1WAY](https://www.youtube.com/watch?v=0YUMK7n1WAY)
    * RE: Niko Rittenau „Vegane Ernährung ist eine Mangelernährung“ [https://www.youtube.com/watch?v=QtmyclaXdVc](https://www.youtube.com/watch?v=QtmyclaXdVc)
    * Niko Rittenau : vom Veganer zum Massentierhalter (Mein Statement als Co-Autor) [https://www.youtube.com/watch?v=aI2GiyM2aS4](https://www.youtube.com/watch?v=aI2GiyM2aS4)

  6. Chao_Zu_Kang on

    Niko Rittenau teilt seine eigene Position. Dass die in gewissem Maße auch auf wissenschaftlicher Evidenz basiert, muss man schon anerkennen. Man soll das auch gar nicht gut finden, aber er hat hier einfach nur das genommen, was er angeboten bekommen hat.

    Am Ende sind es durch den Schnitt keine Fakten zur Ernährung (die man bei Rittenau hätte bekommen und dann mit anderen Experten abgleichen können), sondern einfach nur emotionalisierter Haltungsjournalismus in Reinform.

    Nikos Aussagen werden unreflektiert im Raum stehen gelassen. Es wird nirgends wirklich klargestellt, dass das nur sein Einzelfall ist. Es wird nirgends konkret über die wissenschaftliche Basis der veganen Ernährung berichtet, sondern das Ganze so dargestellt, als ob Niko nur den wissenschaftlichen Konsens darstellt (was halt absolut nicht der Fall ist – er hat seine spezielle Hypothese, die er jetzt selber „religiös“ verfolgt und mehr ist da auch nicht hinter).

    Es wird über „religiöse Veganer“ berichtet, aber man erhält keine eingeordneten Beispiele (Kommentare, vegane Influenzer etc.), sondern filmt nur Niko, wie er über seine Erfahrung der letzten Jahre berichtet. Okay, die „Schrei-Veganerin“ wird einmal kurz gezeigt – so kann man direkt Veganer als aggressive Missionare framen. Direkt am Anfang schön eine Szene, in der sie den Handschlag für Nicht-Veganer verweigert. Und später wird sie dann als „neue Heilsbringerin“ bezeichnet. Dazu Untertitel wie „Niko Rittenau – ehemaliger Vegan-Papst“ – euer Ernst, ARD?

    Und nochmal Stichwort Framing: Ist auch schön, dass man in die Doku selbst dazu auch noch Essstörungen packt. Essstörungen, Veganismus, kommt aufs selbe hinaus. /s

    Das ist das moderne Journalisten-Einmaleins: Man packe 2-3 kontroverse Gestalten in eine Doku für Social-Media Aufmerksamkeit, emotionalisiert schön für viele Kommentare von Hatern und Fans, und vermeidet möglichst konkrete Fakten zu irgendwelchen der kontroversen Themen, um bloß nicht Ressourcen ins wissenschaftliche Faktenchecken packen zu müssen.

  7. FishingDisastrous572 on

    Es ist doch tatsächlich so, dass Veganismus auf ähnlichlen Grundsätzen beruht, wie Glaubens Gemeinschaften: Beide Systeme bieten einen moralischen Kompass, der den Alltag durch strikte Regeln, wie Speisevorschriften oder den Verzicht auf bestimmte Produkte; strukturiert und dem Individuum einen tieferen Sinn stiftet sowie Verbindung untereinander herstellt (wie hier).

    Don’t get me wrong, ich bin auch überzeugter Anhänger, aber viele hier können sehr schlecht mit kritischen Gedanken umgehen. Fällt mir auch im realen Umfeld auf.

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