hallo wir sind ein kleiner(sehr kleiner) gemüseanbau Betrieb und versuchen so viele Daten wie möglich während Anzucht und Ernte zusammeln das ganze gipfelt dan in relativ aufwändigen Auswerungen un Videos. In unserem letzten Video besprechen wir unser Aufwänder und Erntezahlen aus 2024 vs 2025. Overkill oder macht ihr das auch so?



    Von Ch0sHof

    Ein Kommentar

    1. RemarkableAppleLab on

      Ich glaube, außerhalb der Marketgarden/Microfarming-Bewegung macht kaum jemand solche statistischen, Effizienz-orientierten Auswertungen – auch wenn sie natürlich super interessant sind.

      Die meisten Leute in diesem Sub gärtnern hobbymäßig, manche wohl auch nebenberuflich, insofern sie sich selbst hauptsächlich selbst versorgen. Natürlich überlegt man mit zunehmender Erfahrung auch als Hobbygärtner, wie man den Ertrag maximiert, die Beete und die eigene Arbeitskraft bestmöglich nutzt. Die Effizienz ist aber hierbei nicht der einzige oder höchste Faktor, der ausmacht, ob ein Gartenjahr als erfolgreich empfunden wird. Der Garten ist für uns viel mehr geldwerter Vorteil und Schritt zu FIRE. Die meisten von uns hier werden nicht zählen, wie viele Arbeitsstunden sie für eine Mohrrübe aufwenden und, ob sich das im Vergleich zu den Kosten im Supermarkt und dem Geld, das sie für eine Arbeitsstunde verdienen, lohnt. Würde man gegen rechnen, wie viel Geld und Kraft wir jährlich in den Garten investieren und wie viel Ertrag wir gewinnen, wäre das in den meisten Fällen sicher überhaupt nicht effizient. Dabei würde man jedoch unterschlagen, dass der Garten uns neben Ertrag auch gesundheitliche Vorteile wie Zeit an der frischen Luft, Bewegung, bildschirmfreie Beschäftigung und nicht zuletzt mentale Entspannung bietet. Die meisten hier möchten vermutlich nicht ihren Hauptberuf mit dem Gemüseanbau tauschen, aus diversen Gründen. Meine Akkordeonlehrerin sagte früher: „Wenn man das Hobby zum Beruf macht, hat man kein Hobby mehr.“ Das ist sicher ein Grund. Mit der beruflichen Verpflichtung kommt der Zwang zu Tätigkeitsverrichtung und Effizienz. Zwang führt zu Stress und verringert die Erholung.

      Aus diesen Gründen denke ich, dass das, was ihr macht – „Anbau“ – ein völlig anderer Ansatz als „Gärtnern“ und nur bedingt zu vergleichen ist.

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