Task Force Südkorea-Kambodscha nimmt 140 Verdächtige fest, darunter Interpol-Red-Notice-Flüchtlinge

Foto: YONHAP News Eine gemeinsame Task Force zwischen Südkorea und Kambodscha hat im Rahmen einer Razzia gegen Verbrechen gegen südkoreanische Staatsbürger in dem südostasiatischen Land eine Reihe gesuchter Flüchtlinge festgenommen. Die südkoreanische Polizeibehörde teilte am Mittwoch mit, dass sie in Zusammenarbeit mit den kambodschanischen Behörden 140 Verdächtige festgenommen habe, darunter sechs, gegen die Interpol Red Notices verhängt habe, und vier südkoreanische Staatsangehörige gerettet habe. Die sechs Red-Notice-Verdächtigen, die zwischen dem 22. Dezember letzten Jahres und dem 10. Februar festgenommen wurden, waren in der mittleren bis oberen Führungsebene in kriminellen Organisationen tätig. Die Polizei sagte, sie habe eine regierungsübergreifende Task Force für grenzüberschreitende Kriminalität gebildet, in deren Mittelpunkt das gemeinsame Team stehe, um die Zusammenarbeit zwischen dem Nationalen Geheimdienst, der südkoreanischen Botschaft in Phnom Penh und der kambodschanischen Nationalpolizei zu koordinieren. Die Polizei fügte hinzu, dass die Task Force ihre Ermittlungen auf Komplizen innerhalb der gesamten Hierarchie des kriminellen Netzwerks ausweiten werde und sich dabei auf Rädelsführer und Verdächtige auf Führungsebene konzentrieren werde. Die Polizei sagte außerdem, dass die Behörden die Möglichkeit eines sogenannten Balloneffekts beobachten, bei dem kriminelle Gruppen ihre Stützpunkte verlegen oder ihre Einsatzmethoden ändern.

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