Liebe Schwarmintelligenz,

in unserem kleinen Garten stehen 5 Obstbäume (3 Apfel, 2 Birne), die 40-50 Jahre alt sind.

Beim kleinsten und schwächsten hab ich den starken Verdacht, dass ein Hauptast von schwarzem rindenbrand befallen ist.

Wie seht ihr das? Und soll ich ihn einfach in Ruhe lassen und abstützen oder den Ast, sobald es frostfrei ist entfernen?

Viele Grüße!

Von Rrritschwumm

2 Kommentare

  1. Wolkenkuckuck on

    Ja, das ist Diplodia. Die befallenen Stellen sollten großzügig aus- bzw. abgeschnitten und die Abschnitte verbrannt werden. Ist ein Verbrennen nicht möglich, unbedingt in den Restmüll geben und keinesfalls in den Biomüll oder gar Kompost. Schneidwerkzeuge mit Isopropanol 70 % mindestens 5 Minuten zur Desinfektion einweichen.
    Ist Aus- oder Abschneiden der befallenen Stellen nicht möglich, sollten die Bäume gefällt und entsorgt (s. o.) werden.

    Die noch nicht befallenen Bäume können zur Vorbeugung gedüngt und über den Sommer bewässert werden. Diplodia ist ein Schwächepilz, gesunde, kräftige Bäume werden seltener befallen.

    [https://llh.hessen.de/pflanze/obstbau-und-baumschule/diplodia/](https://llh.hessen.de/pflanze/obstbau-und-baumschule/diplodia/)

  2. 40-50 Jahre, da würd ich gar nicht lang überlegen. Schwächepilze sind bei alten Bäumen oft ein Problem. Da hier einer von 2 Haupttrieben gekappt wird kann es durch die Belastung passieren, dass der rest auch nach kurzer Zeit erkrankt. Wenn du nicht besonders an dem Baum hängst, dann würd ich Ihn ersetzen. Die anderen danach nach Möglichkeit ein wenig verwöhnen. Abgelagerten Kompost Hornspähne und das übliche. Wenn der Sommer wieder so trocken wird, dann gerne mal ne Wöchentlich wirklich wässern, also ruhig den Schlauch ne halbe Stunde laufen lassen.

Leave A Reply