Politico deckt Informationen über Coupangs Lobbying-Bemühungen in den USA auf

Foto: YONHAP News Ein US-Medienportal hat einige Einzelheiten über die aggressive Lobbyarbeit des E-Commerce-Riesen Coupang gegenüber Politikern in Washington bekannt gegeben. In einem am Sonntag veröffentlichten Artikel sagte Politico, Coupang habe Anstrengungen unternommen, um Beamte zu gewinnen, die mit der rechtspopulistischen politischen Bewegung MAGA oder „Make America Great Again“ verbündet sind, benannt nach dem Präsidentschaftswahlkampfslogan von US-Präsident Donald Trump aus dem Jahr 2016. Um seine Lobbyarbeit zu unterstützen, stellte Coupang einst Alex Wong ein, einen ehemaligen Beamten des Außenministeriums während der ersten Trump-Regierung, der auch außenpolitischer Berater und General Counsel des republikanischen Senators Tom Cotton war. Im Jahr 2019 stellte das Unternehmen das ehemalige Vorstandsmitglied der Federal Reserve, Kevin Warsh, als Vorstandsmitglied ein, und Trump nominierte Warsh kürzlich zum nächsten Fed-Vorsitzenden. Nachdem Coupang sich erstmals im Jahr 2021 als Lobbyist registriert hatte, gab er im Jahr 2024 dreieinhalb Millionen US-Dollar aus, und das im selben Jahr gegründete politische Aktionskomitee des Unternehmens spendete 100.000 Dollar an das Kennedy Center in Washington, um Trumps Umbauprojekt zu unterstützen. Im Jahr 2025 spendete das Unternehmen 198.000 US-Dollar an demokratische und republikanische Gesetzgeber und Wahlkampfkomitees, darunter 15.000 US-Dollar an den republikanischen Kongressabgeordneten Jason Smith, der dem mächtigen Ways and Means Committee vorsteht, das sich mit Handelsfragen befasst. Obwohl nicht viele Amerikaner mit Coupang, dem größten Online-Händler in Südkorea, vertraut sind, sagte Politico, dass seine Lobbying-Strategie es ihm ermöglicht habe, sich in Fragen des digitalen Handels mit den USA, zeitweise auch gegen die südkoreanische Regierung, zu verbünden. Der Umgang Südkoreas mit dem Datenschutzverstoß gegen Coupang hat bei manchen politischen Kreisen in den USA Besorgnis ausgelöst. Einige Analysten gehen davon aus, dass Trumps jüngste Drohung, Zölle auf südkoreanische Importe zu erhöhen, diese Besorgnis widerspiegeln könnte.

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