
Die Lage in Syrien bleibt angespannt, da die Kämpfe trotz eines Waffenstillstands weitergehen. Das revolutionäre Rožava im Nordosten Syriens ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein Beispiel für selbstverwaltete Demokratie, Geschlechtergleichheit und interethnisches Zusammenleben in der Praxis. Seine Existenz ist heute ernsthaft bedroht.
Hunderttausende Zivilisten wurden in den letzten Wochen gewaltsam vertrieben und Hunderte getötet. Die Interessen der USA, der Türkei, Damaskus, Israels und der EU waren sich darin einig, dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuzulassen. Bereits im Zuge der Militärangriffe stimmte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zu, 620 Millionen Euro nach Syrien zu schicken.
Das Solidaritätskomitee für Rožava in Ljubljana betonte in einer Erklärung gegenüber der Öffentlichkeit, dass das Ziel der Angriffe auf Rožava "ist nicht nur die Demontage des Rožava-Modells, sondern auch die systematische Zerstörung der Existenz der kurdischen Nation und des interethnischen Zusammenlebens in der Region – insbesondere als Angriff auf die Schwesternschaft der arabischen und kurdischen Nationen".
"Wir alle, die wir eine andere Welt wollen, werden weiterhin dafür kämpfen, die demokratischen Werte der Frauenrevolution in Rožava wie anderswo auf der Welt zu bewahren."
https://i.redd.it/abza3tqd1chg1.png
Von Ofajus
4 Kommentare
Sirijci v šoku…
/S
Mal ste pozni, SDF je ze podpisal da ne bo vec obstajal.
Kaj pa še eni norino z palestinskimi zastavami, niso slišali da je vojne že nekaj cajta fertik?
Kar žalostno s temi Kurdi. So največji narod, brez svoje države in jih noben ne priznava.