Gerichtsvollzieher getötet: Schutzwesten ab sofort Standard / Wer in BW als Gerichtsvollzieher arbeitet, bekommt ab sofort Schutzaursrüstung gestellt. Das Land reagiert damit auf einen tödlichen Angriff auf einen Vollzieher vergangenen November im Saarland.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/gerichtsvollzieher-erhalten-schutzausruestung-100.html

4 Kommentare

  1. > Den 536 Beschäftigten stehen unter anderem ballistische Schutzwesten mit Stichschutz zur Verfügung, teilte das Justizministerium mit. Die Kosten dafür übernehme vollständig das Land. Auf Wunsch erhalten Vollzieher zudem weitere Schutzkleidung wie Schnittschutz-Armstulpen oder Langarmshirts sowie Handschuhe mit integriertem Schnittschutz.

    > Auch Anwärterinnen und Anwärter in der Ausbildung seien in dem Paket einbezogen. Ergänzend dazu gebe es nun eine App, mit der ein Alarm per Smartphone oder Smartwatch ausgelöst werden kann, wie es in der Mitteilung weiter hieß. Zuvor wurde Schutzausrüstung vom Land lediglich bezuschusst.

  2. AioliNo8873 on

    Das scheint leider notwendig. Auch in NRW wurde ein Gerichtsvollzieher schon erschossen.

  3. PolygonAndPixel2 on

    Krass, dass das nicht bereits Standard ist. Mein Vater hatte auch mal eine Zeit im Außendienst als Vollzieher gearbeitet und da wurde auch schon durch die Tür blind auf ihn geschossen. Und das ist mindestens 40 Jahre her.

  4. ThisIsTenou on

    Das mit der App halte ich für zu umständlich für den Ernstfall, wobei es dabei natürlich auch davon abhängt, wie genau der Alarm auszulösen ist. Im Tumult fühlt sich ja schon das Halten der Notruftaste am Sepura wie eine Ewigkeit an.

Leave A Reply