
Hallo zusammen,
würdet ihr diesen Wacholder (?) stehen lassen? Er ist riesig und ziemlich verholzt von unten in der Krone.
Ob man das noch in Form schneiden kann, weiß ich nicht. Außerdem machen wir uns für Haustiere sorgen, da der chinesische Wacholder und die Beeren giftig sind.
Danke im Voraus!
Von Prosperox123
16 Kommentare
Oh bitte bitte bitte lass den stehen.
Der sieht richtig geil aus.
Mach doch mal ein paar mehr Bilder 😺
Kann mir schon vorstellen, dass der stört… aber das ist echt ein wunderschönes Exemplar! Wegen der Tiere weiß ich nicht, was habt ihr denn?
Also ich finde ihn sehr sehr schön. Setzt dich auf jeden Fall damit auseinander, ob du ihn vielleicht zuschneiden kannst, wenn die die Größe stört.
Aber ich denke bis der so gut aussieht wie jetzt hat er lange gebraucht: wäre schade drum.
Mich würde der nerven… Finde den jetzt auch nicht schön…
Sieht einfach nur verwildert aus…
Ich würde lieber einen Frucht tragenden Baum haben wollen. Aber das ist allein mein Wunschtraum
Wunderschön. Der ist sehr alt… ich würde ihn stehen lassen.
Mir gefällt der tatsächlich gar nicht. Haben nen großen Garten und achten auf eher schlank und hoch wachsende Bäume. Der Platz hier ist nicht wirklich nutzbar, der Baum ist nicht heimisch.. Ich würde ihn inkl Wurzeln raus machen
Also der sieht wirklich prächtig aus. Ich würde ihn leicht in Form schneiden, damit er wie ein schöner Pilz/Sonnenschirm aussieht.
Bzgl. „nicht besonders hilfreich für die hiesige Natur“ gilt das Gleiche für dein Haus, deine Auffahrt, die Straße zum Haus….
Man muss nicht immer alles sofort vollkommen verteufeln und entfernen, weil es nicht ein Biotop-Booster ist. Man kann dafür an derer Stelle einen prima Ausgleich schaffen.
An sich ein schöner Baum, aber ganz ehrlich: Ich würde gerne mehr unseren **heimischen Wacholder** sehen. Er war früher ein prägender Bestandteil unserer Kulturlandschaft, heute sieht man ihn leider nur noch selten. Dabei gibt es mittlerweile wirklich schöne säulenartige Auslesen, die auch Beeren tragen. Die Beeren des heimischen Wacholders kann man ja auch essen – ob die Haustiere das ebenfalls dürfen, weiß ich gar nicht genau. Wenn man keine Beeren möchte, wäre die Sorte **’Hibernica’** eine Option; ich persönlich bin ein großer Fan von der Sorte **’Arnold’**.
Ich verstehe natürlich, dass ihr jetzt nicht unbedingt einen Wacholder gegen den anderen austauschen wollt. Aber der heimsiche Wacholder ist eben extrem wertvoll für Vögel und war früher ein wichtiger Teil des ökologischen Geflechts. Es wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn er vom Garten wieder den Weg zurück in die freie Landschaft findet. Das wäre zwar im streng genetischen Sinne eine Art Florenverfälschung, aber das finde ich immer noch besser als die ganzen chinesischen Cotoneaster, Blauglockenbäume oder amerikanischen Felsenbirnen, die sich mittlerweile überall breitmachen.
Ich würde um den Säulenwacholder herum dann einen thematisch passenden Garten anlegen: Entweder eine **Heidelandschaft** – eine der wenigen heimischen Pflanzengesellschaften, die durch ihre immergrünen Aspekte das ganze Jahr über schön sind – oder angelehnt an **Kalkmagerrasen**. Das sind im Sommer einfach die artenreichsten und tollsten Flächen, die man in der Natur erleben kann.
Das sind aber nur meine Gedanken zum Thema. Und ach ja: Der Chinesische Wacholder ist ein starker Überträger von **Birnengitterrost**. *Juniperus communis* der heimische Wacholder zwar theoretisch auch, aber deutlich weniger.
Disclaimer: hab den Text KI formatiert, aber der Text ist von mir
Der ist schön, bau eine Sitzecke darunter, wenn’s mal warm werden sollte hast Du ein Schattenplätzchen.
Du solltest auch prüfen, ob du ihn überhaupt entfernen dürftest. Sieht ja recht alt aus.
Da fällt mir ein Witz ein:
„Was ist ein Keks unter einem Baum?“
Würde ich auf jeden Fall stehen lassen!
Wäre doch ein tolles Dach für ein Kaninchengehege! Da drunter haben sie es im Sommer kühl und immer ziemlich trocken.
Geiler Baum und im Winter super Schutz für die Vögel, im Sommer Schatten für Euch. Du musst halt recherchieren, ob und wie Beschnitt möglich ist, aber ich würde ihn einfach so lassen, um ehrlich zu sein.
Weg damit, gerade die asiatischen Arten schädigen sehr stark unsere regionalen Birnenbaum Bestände.
Wacholder und Birnen bilden eine Wirtsgemeinschaft für den Birnengitterrost.
Ein Wacholder reicht aus um im Umkreis mehrerer Kilometer die Birnenbäume damit zu infizieren.
Also weg damit.
Der ökologische Wert dieses Baumes liegt bei Null bzw. im negativen Bereich, weil er Zwischenwirt des Birnengitterrostes ist.
Das alleine würde mir als Grund reichen ihn zu fällen. Das ökologische Potential des Platzes kann man besser nutzen.
Die Giftigkeit sollte keine Probleme machen.
Die Optik ist natürlich Geschmackssache. Ich finde sie nicht sehr ansprechend.