
Foto: YONHAP Nachrichtensprecher: Industrieminister Kim Jung-kwan hat sich mit US-Handelsminister Howard Lutnick getroffen, um Washingtons erneute Zolldrohungen zu besprechen. Aber die beiden haben sich noch nicht geeinigt, und das zu einem Zeitpunkt, an dem US-Präsident Donald Trump warnt, dass er jederzeit beschließen könne, die Zölle auf die Handelspartner seines Landes zu erhöhen. Unser Bae Joo-yon hat mehr. Bericht: Industrieminister Kim Jung-kwan führte am Donnerstag in Washington über eine Stunde lang Gespräche mit US-Handelsminister Howard Lutnick, doch es gelang nicht sofort, eine Einigung zu erzielen. In einem Gespräch mit Reportern nach dem Treffen sagte Kim, die beiden hätten viele Themen besprochen und vereinbart, sich am nächsten Morgen erneut zu treffen, und fügte hinzu, dass noch keine Schlussfolgerung gezogen worden sei. Kim ging nicht näher darauf ein, ob es ihm gelungen sei, eine Zollerhöhung zu verhindern. Während des Treffens soll Kim das Engagement Südkoreas für die Umsetzung seiner zugesagten Investitionen in den Vereinigten Staaten hervorgehoben haben, einschließlich der Verabschiedung entsprechender Gesetze. US-Präsident Donald Trump warnte unterdessen am Donnerstag während einer Kabinettssitzung, dass die Zölle gegen US-Handelspartner „viel höher“ ausfallen könnten. Früher am Tag hatte Trump auf Truth Social gepostet, dass er gegenüber Ländern auf der ganzen Welt sehr freundlich und sanft gewesen sei, dass er aber jederzeit die Zölle erhöhen könne. Anschließend warnte er, dass mit einem einfachen Federstrich weitere Milliarden Dollar in die USA fließen würden. Unter diesen Umständen behielt das US-Finanzministerium Südkorea am Donnerstag auf seiner Liste der Länder, die ihre Devisenpolitik überwachen sollten. Bae Joo-yon, KBS World Radio News.