Berliner SPD will Mieten und Gewinne von Vermietern deckeln

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31 Kommentare

  1. Genau was wir brauchen, noch mehr Regelungen um den Bestand zu verwalten und sämtlichen Neubau zu verhindern

    Denn wie jeder weiß muss man begrenzte Güter einfach nur besser verteilen und nicht neue Nachproduzieren…

  2. Ach das, was noch nie funktioniert hat? Schafft mehr Angebot und die Preise fallen von selbst.

  3. >Vermieter sollen für verlorene Einnahmen durch die Deckelung der Mieten nach dem Willen der SPD finanziell entschädigt werden. Die Fraktion plant dazu einen „Vergesellschaftungsabschlag“. Dessen Höhe ist offen, 100 Prozent der Einnahmeverluste dürfte er aber nicht abdecken. SPD-Haushaltspolitiker kalkulieren mit jährlichen Kosten für das Land von rund 300 Millionen Euro.

    Klingt schwer danach, als würden die Leute in den anderen Bundesländern demnächst dafür zahlen, dass die Berliner nicht zu teuer wohnen…

  4. Es gibt eigentlich einen Konsens, der zumindest von Mitte rechts zu liberal zu Mitte links anschlussfähig sein sollte: Es braucht mehr Wohnungen. Ob man dafür staatliche Gesellschaften aufsetzt, die bauen, und/oder die Regulierungen auf das nötigste eindampft, ist eher Geschmackssache. Hauptsache, von dem lieberen der beiden viel, und die Klügeren machen dann auch das andere. 

    Lediglich an den Symptomen rumschrauben, wie es aktuell alle relevanten Parteien machen, ist einfach bullshit, und löst das Problem nicht. Und dieses Problem metastasiert in alles, von der wirtschaftlichen Kraft bis zur Demografie bis zur Stabilität der Demokratie. 

    Es ist beschämend, was die aktuelle Politik da als Schauspiel aufführt, anstatt sich die Mittel anzueignen und zu machen. Null Ambitionen.

  5. TheJackiMonster on

    Da der Volksentscheid eigentlich für Enteignungen der Wohnkonzerne war, ist das hier wohl offensichtlich der abgeschwächte Kompromissversuch einer SPD, die Konzerne zu beschützen.

  6. Als würden da alle 4 Jahre neue Leute mit den selben erfolglosen Ideen um die Ecke kommen. 

    Es ist doch klar das da eine Prüfung sofort feststellt das die dadurch zb Renovierungen hinten runter fallen, Neubau und Investitionen nicht stattfinden… 

    Kein Wunder das wir Politikmüde werden wenn sich seit 60 Jahren der Kram im Kreis dreht.

  7. Am besten Preise weiter drücken, damit die Nachfrage weiter steigt und man die Preise weiter drücken muss. Das macht echt viel Sinn. 

    Und bloß nicht Altmieten mit Neumieten gleich behandeln, man muss ja eine zweischichtige Gesellschaft herbeiführen. 

  8. Gewinn stärker besteuern als Umsatz? Wäre das nicht eine schlauere Lösung?

  9. Die einzige Erfolgsgeschichte staatlicher Interventionen in den Wohnungsmarkt ist der staatliche Wohnungsbau. Alles andere bringt wenig.

  10. Wohnungen zum Zweck der Vermietung zu bauen lohnt sich in D nicht mehr. Viel Ärger für wenig Ertrag. Wer dann auch noch in Berlin investiert, dem ist wirklich nicht zu helfen…

  11. Cocktailer34 on

    Menschen, die nicht in Berlin wohnen, sollten hier bitte keinen geistigen Stuß abgeben. Was viele nicht verstehen: Neubau macht die Preise nicht günstiger, ganz im Gegenteil. Es gibt Wohnraum dieser wird künstlich überteuert angeboten und gar häufig als Kurzzeitmiete vermietet.

  12. Werden meine Verluste dann jetzt auch ausgeglichen? Weil ich die Wohnung, die ich eigentlich 2020 für Eigenbedarf gekauft habe, dann aber mit meiner jetzigen Frau zusammengezogen bin, weit unterhalb des Marktpreises und auch unterhalb der Kosten für Darlehen etc. vermieten muss?

    Oder gilt das wieder nur für die Leute, die 1996 10 Wohnungen gekauft haben?

  13. Es ist offensichtlich das die Politik weder willens noch in der Lage ist das Wohnraumproblem langfristig zu lösen.
    Stattdessen werden immer neue Konzepte überlegt wie man mit Staatskohle die Symptome lindert.

  14. HironTheDisscusser on

    Ab einem gewissen Punkt hat es enorme negative volkswirtschaftliche Konsequenzen wenn die Berliner Politik den Wohnungsmarkt der Bundeshauptstadt so zubetoniert und zerstört.

    Zum Glück haben wir noch Hamburg, Frankfurt, München etc.

    Aber wir werden keine Dynamik und Mobilität entwickeln mit so einer Wohnungspolitik. Es gibt kaum noch Umzüge, Fachkräfte können schwer Jobs und Wohnort wechseln, Unternehmen haben Probleme Arbeitskräfte zu gewinnen.

  15. Klugenshmirtz on

    In Deutschland hat jede Partei eine Idee zu Mieten, aber nie eine gute Idee neuen Wohnraum in den Zentren zu schaffen. Augenwischerei solange der Wohnraum das große Problem ist.

  16. HotConfusion1003 on

    >Vermieter sollen für verlorene Einnahmen durch die Deckelung der Mieten nach dem Willen der SPD finanziell entschädigt werden.

    WTF? Also dürfen alle dann über den Länderfinanzausgleich für billiges Wohnen für Berliner zahlen? Was ist das überhaupt für ein Deckel wenn der Staat einfach die Differenz zur Wunschmiete des Vermieters drauf legt?

    >Sie plant, die Kaltmieten für 1,4 Millionen Wohnungen ab einem Stichtag einzufrieren und Erhöhungen nur auf Basis der Inflationsrate zuzulassen.

    vs.

    >Geprüft werden laut SPD auch Maßnahmen wie ein Verbot von Eigenbedarfskündigungen, Staffel- und Indexmieten sowie eine Entfristung befristeter Mietverträge.

    Also keine Indexmieten mehr aber Mieterhöhung auf basis der Inflationsrate. Großer Unterschied 😀

  17. TrowawayJanuar on

    „Bro, wir müssen nur noch ein mal die Nachfrage subventionieren! Dieses Mal klappt es bestimmt!“

  18. Capital-Dentist-8101 on

    Muss man eigentlich seine Dummheit und Unfähigkeit irgendwie nachweisen um in Deutschland politische Verantwortung zu bekommen? Oder ist das eher so ein selbstfilterndes System in dem intelligente Menschen von selbst gehen?

  19. Was für ein Schwachsinn.

    Die einzige Lösung zu den immer steigenden Mietkosten ist es den Markt mit Wohnungen und Immobilien zu fluten und es diesen ganzen riesigen Immobiliengesellschaften zu verbieten den Markt leer zu kaufen.

    Grundsteuer ab dem zweiten oder dritten Grundstück könnten sie dann auch exponentiell steigen lassen, damit es wirtschaftlich keinen Sinn macht, mehrere Immobilien zu besitzen. Wohnungen und Häuser sollten keine spekulativen Anlagen sein.

    Am besten baut der Staat hier selber und verkauft oder vermietet diese Immobilien dann nicht basierend auf den aktuellen Markt-Raten, sondern für den kleinstmöglichen Preis ohne zu versuchen den maximalen Profit raus zu schlagen.

    Aber das können wir natürlich nicht haben, weil das ginge ja gegen den allheiligen Kapitalismus…

  20. Najut, mein Gewinn liegt bei 2,5%, das können die wegen mir bei 5% deckeln…

  21. Charlie_Potsmoker on

    Die Überschrift hat nichts mit dem eigentlichen (total bescheuerten) Vorschlag zu tun. Statt des Mieters zahlt einfach der Steuerzahlen den Reibach des Vermieters.

  22. Mir geht vor allem die Sache mit den Eigenbedarfskündigungen auf die Nerven. Der Mieter braucht jetzt schon nur irgendeine psychische Erkrankung erfinden und das Eigentum kriegt man nie wieder zurück.

    Ich hab eine kleine Wohnung in Berlin in der ich eigentlich in ein paar Jahren wieder wohnen möchte wenn es in mein Leben passt und die aktuell vermietet ist. Ich bereue es mittlerweile sehr vermietet zu haben. Hätte eher Zweitwohnsitz anmelden und leer stehen lassen sollen. Hätte zwar massiv Geld gekostet mit Zweitwohnsitzsteuer und den Betriebs- und Verwaltungskosten aber ich könnte sicher sein, dass ich dann in ein paar Jahren noch meine Wohnung habe.

  23. Ich will auch 90% meiner Zeit für Hobbys aufwenden. Mache ich das? Nö, lol

  24. Wer hat nochmal die ganzen Wohnungen an private Investoren verkauft und damit das Problem überhaupt erst geschaffen?

    Da war doch was… Wer war denn das?

  25. Tutmosisderdritte on

    Die machen auch wirklich alles, außer den Volksentscheid umzusetzen…

    Kleiner Reminder, dass ein verfassungsrechtlich geprüfter Gesetzesvorschlag von der Initiative vorliegt, der so beschlossen werden könnte…

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