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9 Kommentare
Bekommen wir Doskozil als SPÖ-Chef schon 2026 oder erst später?
Aufgrund der Statutenänderung kann der SPÖ-Parteichef nicht mehr so leicht ausgewechselt werden und freiwillig wird Babler kaum seinen Posten räumen.
Die Politik der SPÖ hat ganz einfach ausgedient. Sie steht für Zuwanderung ins Sozialsystem und ist hochgradig leistungsfeindlich. Für den Großteil der Bevölkerung unwählbar und das völlig zurecht.
Die SPÖ hat einfach keinen erkennbaren Gestaltungswillen.
Sie verwaltet den Status quo, aber die Wählerschaft die darauf anspringt, wählt die ÖVP.
Klassenkampf gibts nur noch am 1. Mai und somit sind alle Unzufriedenen zur FPÖ abgewandert, die zwar nicht im Sinne der Unzufriedenen handeln würde, aber zumindest diffus Veränderung verspricht bzw Krawall (auf den Tisch hauen, während sie ihre Wählerschaft ausverkauft).
Babler hätte schon Potential gehabt, aber er ist gescheitert an der konservativen Mehrheit in der SPÖ und am Versuch, sich als jemand anderes zu verkaufen.
Ich habe mich sehr gewundert, als er in seinem ersten Interview gesagt hat, dass er kein Marxist sei (entgegen vergangener Aussagen).
Ab da war klar, dass es keine linke SPÖ geben wird und es weiter nach unten gehen wird.
Keine Partei ist mehr mit gutem Gewissen wählbar und die FPÖ war sowieso nie eine Alternative
Wien wirds imho als nächstes mit einem Minus treffen. (Zumindest wenn man sich ansieht wie auf der einen Seite der Wohnbauförderungsbeitrag von 0,5 auf 0,75 der Bruttolöhne erhöht wird während man den Betrag daraus für Wirtschaftsinvestitionen in Pharma und KI zweckentfremdet.)
Dass Stadler jetzt mit dem Finger Richtung Babler zeigt ist halt letztklassig.
Man hat selbst während PRW die absolute gehalten und teilweise auch ausgebaut.
Die SPÖ in st Pölten wurde abgewählt, weil man dekadent wurde. Arrogant. Uninteressiert an Kompromissen oder Diskurs. Prestigeobjekte wurden durchgeboxt weil man etwas gelten wollte. Man fühlte sich unantastbar.
Ich bin happy dass die SPÖ weiterhin bei weitem stärkste Kraft ist (und sich schwarzblau net ausgeht), aber die watschn war gut und richtig.
Die Landespolitik der SPÖ in St. Pölten ist grandios farblos in Betongrau. Genau wie in Wien glaubt man durch symbolische Politik und große Immobilienprojekte sich verewigen lassen zu können. Da es schwieriger ist nachhaltige Akzente zu setzen die überzeugen mit Kultur, Gesellschaft und über Generationen hinweg versucht man es mit dem Zubauen in einer Stadt die immer schon sich zu wichtig befunden hat aber nie über sich hinaus wachsen wollte.
Die Stadt wächst endlich aber die Politik ist etwas ratlos damit was das bedeutet und wie die Stadt aussehen wird.
Die Spö ist abgestürzt, da sie keine Ambitionen zeigt etwas zu verändern. Wirklich viele Menschen im Land sind unzufrieden im sSpeziellen mit so prekären Themen wie Ausländern bzw Flüchtlingen, Förderwahnsinn, Sicherheit, Schule.
Die SPÖ unter Babler negiert das Gefühl der Menschen jedoch regelrecht, erklärt ihnen, dass sie falsch liegen. Lange haben eingefleischte spö Wähler das akzeptiert und tw wirklich versucht sich ihre Gefühle schön zu reden.
Irgendwann hat man jedoch die Nase voll, man will nicht ständig hören, dass seine Gefühle falsch wären und die momentane Linie richtig sei. Irgendwann will man s7ch von seiner Partei auch verstanden fühlen.
Einige SPÖ Wähler wechseln dann die Partei, aber die meisten bleiben zuhause, da sie trotzdem noch über eine gewisse Treue zu ihrer Partei verfügen.