
Foto: YONHAP News Für 72 der 73 südkoreanischen Verdächtigen, die wegen angeblicher Beteiligung an Online-Betrugsoperationen aus Kambodscha ausgeliefert wurden, wurden Untersuchungshaftbefehle beantragt. Das der National Police Agency unterstellte National Office of Investigation teilte am Sonntag mit, dass die Staatsanwaltschaft für 72 der 73 Personen, für die die Polizei einen Haftbefehl beantragt hatte, Anträge auf Haftbefehl gestellt habe, während ein Fall abgewiesen wurde. Zu den Verdächtigen gehört ein Ehepaar, dem vorgeworfen wird, durch einen Online-Liebesbetrug 12 Milliarden Won von 104 Opfern betrogen zu haben. Gegen einen Verdächtigen, der angeblich bis Juli letzten Jahres 229 Opfer um 19,4 Milliarden Won betrogen haben soll, indem er sich in einem kambodschanischen Callcenter als globales Finanzunternehmen ausgegeben hat, wurde bereits ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die Polizei führte die 73 Verdächtigen am Freitag aus Kambodscha zurück und beantragte am folgenden Tag gegen sie alle Untersuchungshaftbefehle.