
Foto: YONHAP News Ein Militär-Polizei-Team, das einen mutmaßlichen zivilen Drohneneinsatz in Nordkorea untersucht, verhängte Reiseverbote gegen drei zivile Verdächtige. Bei den Verdächtigen handelt es sich um eine Person mit dem Nachnamen Jang, die beschuldigt wird, die Drohnen hergestellt zu haben, ein Doktorand mit dem Nachnamen Oh, der behauptet, die Drohnen geflogen zu haben, und ein leitender Angestellter eines von Jang und Oh mitgegründeten Drohnenunternehmens mit dem Nachnamen Kim. Den drei Personen wird ein Verstoß gegen das Flugsicherheitsgesetz und das Gesetz zum Schutz von Militärstützpunkten und -anlagen vorgeworfen. Berichten zufolge filmten die Drohnen Teile einer Einheit des südkoreanischen Marine Corps, als diese die militärische Demarkationslinie in den Norden überquerten. Oh hatte zuvor einem lokalen Medienunternehmen erzählt, dass er die Drohnen geflogen habe, um die Strahlungswerte in der Urananlage des Nordens zu überprüfen. Berichten zufolge weiten die Ermittler die Untersuchung jedoch aus, um Jangs und Ohs Vertragsarbeit im Präsidialbüro der Yoon Suk Yeol-Regierung zu untersuchen. Es tauchten auch neue Vorwürfe auf, dass ein Oberst des Korea Defense Intelligence Command Oh bezahlt hatte, nachdem er ihn im November 2024 als Kooperationspartner bei Manöveroperationen benannt hatte.