Rund 100 Konten von AliExpress-Verkäufern aus Korea wurden im Oktober gehackt

Foto: YONHAP News Einem aktuellen Bericht zufolge haben Hacker, die sich unbefugten Zugriff auf ein AliExpress-Verkäuferportal in Korea verschafft haben, acht, sechs Milliarden Won oder etwa fünf, acht Millionen US-Dollar gestohlen. In dem Bericht, der am Dienstag von der Korea Internet and Security Agency (KISA) dem Abgeordneten der Rebuilding Korea Party, Lee Hai-min, vorgelegt wurde, heißt es, der chinesische E-Commerce-Riese habe KISA am 24. Oktober letzten Jahres auf den „Verstoßvorfall“ aufmerksam gemacht und dabei enthüllt, dass etwa 100 Konten kompromittiert worden seien. Nach dem Gesetz über Informations- und Kommunikationsnetze muss ein Informations- und Kommunikationsdienstleister das KISA oder das Wissenschaftsministerium innerhalb von 24 Stunden nach Kenntniserlangung über einen Cyberangriff informieren. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung führt zu einer Geldstrafe von 30 Millionen Won. In seinem Bericht an KISA sagte AliExpress, dass es erstmals am 16. Oktober auf die Möglichkeit eines unbefugten Zugriffs von Hackern auf sein Verkäuferportal aufmerksam geworden sei. Es wurde festgestellt, dass das Unternehmen eine Untersuchung der Angelegenheit eingeleitet hatte, nachdem einige seiner Verkäufer es darüber informiert hatten, dass Zahlungen nicht ordnungsgemäß abgewickelt worden seien. Die Untersuchung ergab, dass der Hacker die Mängel des Einmalpasswort-Prozesses manipulierte, mit dem die Passwörter der Verkäuferkonten wiederhergestellt wurden, um Zugang zu erhalten.

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