
Foto: YONHAP News / Reuters Nach dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Südspanien, bei dem mindestens 39 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt wurden, sagt die Regierung, sie habe noch keine Angaben zu Todesfällen unter Südkoreanern gemacht. Ein Beamter des Außenministeriums von Seoul sagte am Montag, dass die südkoreanische diplomatische Vertretung weiterhin nach Nachrichten über südkoreanische Opfer suche. Ausländische Medien berichteten, dass in Adamuz nahe der Stadt Córdoba am Sonntag gegen 19:40 Uhr (Ortszeit) Waggons eines Zuges nach Madrid entgleist seien und gegen einen entgegenkommenden Zug gekracht seien. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache zu ermitteln, und der spanische Verkehrsminister teilte lokalen Reportern mit, dass die konsultierten Eisenbahnexperten über den Unfall „äußerst verblüfft“ seien. Die schwerste Hochgeschwindigkeitszug-Entgleisung Spaniens aller Zeiten ereignete sich 2013 in der nordwestlichen Region Galizien des Landes. Dabei kamen 80 Menschen ums Leben und 140 weitere wurden verletzt.