
Eine aktuelle Studie der Diaconia University of Applied Sciences (Diak) bietet einen wichtigen Realitätscheck. Im Jahr 2023 leisteten Menschen mit fremdsprachigem Hintergrund einen positiven Nettobeitrag von rund 225 Millionen Euro zu den öffentlichen Finanzen Finnlands. Im Vergleich dazu war der Saldo bei den Muttersprachlern deutlich negativ (5 Milliarden Euro).
Die Studie hebt auch die starke Beteiligung an Arbeit und Bildung hervor:
61 % der Fremdsprachensprecher sind entweder berufstätig oder studieren, verglichen mit etwa 50 % der Muttersprachler.
Diese Erkenntnisse stellen eine seit langem bestehende Erzählung in Frage. Einwanderer stellen keine Belastung dar, sondern leisten einen aktiven Beitrag zur finnischen Wirtschaft und Gesellschaft.
Hier geht es nicht um „wir gegen sie“. Es geht darum, eine gemeinsame Zukunft aufzubauen, in der Gespräche über Migration, Arbeit und Integration auf Fakten, Fairness und Respekt und nicht auf Annahmen basieren.
Lassen Sie uns die Diskussion offen, informiert und menschlich halten. Denn ein integrativeres Finnland ist ein stärkeres Finnland für uns alle.
Link zum Artikel (YLE): https://yle.fi/a/74-20192556
Link zur vollständigen Studie (auf Finnisch): https://www.theseus.fi/handle/10024/899598
https://i.redd.it/6rygsyglb0eg1.jpeg
Von Shariful125
Ein Kommentar
I’m all for the message behind it, but just so you know, that study was heavily criticized for its methods and trustability.
https://www.hs.fi/politiikka/art-2000011623281.html