
Die britische Regierung hat ihre Pläne, Arbeitnehmern digitale Identitätsdokumente vorzuschreiben, rückgängig gemacht. Diese bemerkenswerte Kehrtwende erfolgt, nachdem eine öffentliche Petition gegen den Plan fast drei Millionen Unterschriften erhalten hat, da die Änderung auf starke öffentliche Gegenreaktionen, politische Kritik und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre zurückzuführen ist.
Der im September 2025 angekündigte ursprüngliche Plan sah vor, dass die Regierung von Premierminister Keir Starmer einen digitalen Personalausweis (manchmal auch BritCard genannt) einführen sollte. Es würde auf einem Smartphone gespeichert und das gesetzliche Recht einer Person beweisen, im Vereinigten Königreich zu arbeiten. Die Regierung argumentierte, dass dies dazu beitragen würde, illegale Arbeit zu stoppen und den reibungslosen Ablauf öffentlicher Dienste zu gewährleisten.
Allerdings wurde die zwingende Anforderung inzwischen gestrichen, was bedeutet, dass Arbeitnehmer nicht mehr gezwungen werden, sich einen bestimmten staatlichen digitalen Ausweis zu besorgen, um einen Arbeitsplatz zu finden oder zu behalten. Arbeitgeber müssen weiterhin die Berechtigung zum digitalen Arbeiten überprüfen, aber Einzelpersonen können Standarddokumente wie Reisepässe, Visa, biometrische Genehmigungen oder andere genehmigte Ausweise anstelle eines einzigen, von der Regierung verwalteten digitalen Ausweises verwenden.
https://coinedition.com/uk-government-scraps-mandatory-worker-digital-ids-after-record-petition/