
Ok, bisher war ich der Meinung in der Regierung (nicht die vorderster Reihe) sitzen grundsätzlich fähige Leute, die halt eiskalt die Inflation bewusst nicht halten, um durch erhöhte Steuereinnahmen, das Budget zu sanieren.
Jetzt erkenne ich aber, sie sind einfach völlig Plan und hilflos.
Alleine die Idee, man könnte doch die Inflation reduzieren, in dem die Gastro eine günstige Wassersuppe anbieten muss…..
P. S. wie krank ist eigentlich ein System in dem alleine durch die Gastro, die Mieten, Versicherungen und Co um 0,66% steigen?
https://www.derstandard.at/story/3000000303692/die-gastro-treibt-die-inflation-hilft-eine-guenstige-speise-a-la-jugendgetraenk
Von JustAnotherTomatoe
29 Kommentare
Wenn die Realität beim durchschnittlichen, wohlstandsverwahrlosten ankommt und die Ausländer nicht das Problem sind.
Ehrlich wie unfähige Leute haben wir in der Politik?! Das könnte von einem Kindergartenkind – ohne jetzt „dieses“ diskreditieren zu wollen – kommen können.
Die Gastro wird vermutlich Schinken-Käsetoast um 9,90 Euro anbieten.
Die Jugendspeise kostet dann maximal soviel wie die günstigste, gleichwertige alkoholische Speise.
PS: Postskriptum ist ein Wort und wird deshalb nicht mit Punkten innerhalb des Wortes abgekürzt.
Man kürzt beziehungsweise auch nicht bz.w. ab.
Höhö. Wir schenken der Gastro zum Teil die Mehrwertsteuer. Das ist ein viel dümmerer Zug. Ätsch.
Grundsätzlich finde ich es schon gut, wenn es eine solche Verpflichtung gäbe. Einfach aus einem Prinzip heraus. Aber gegen die Inflation hilft das natürlich gar nichts.
Ist die gleiche Idee, wie Wahlärzte Kassenpatienten zum Kassentarif behandeln zu lassen. Ende des „Freien Berufs“. Rechtsanwälte sind auch viel zu teuer… Vorwärts, Genossen, wir müssen zurück!!
Des is de nexte deppade Idee!
Wie soll das funktionieren? Soll das Steirereck ein Gulasch fuer 9,50 auf die Karte setzen? Oder gibt es Ausnahmen fuer diverse Enden der Gastronomie?
mach 0 sinn
die mehrwertsteuersenkung der gastro in deutschland ist ja auch komplett kontraproduktiv, profitieren nur die gastronomen
gastro hat sich ein bisschen selbst zerstört, die leute gehen trotzdem hin und mit dem preisniveau müssen wir halt jetzt leben, willkommen am freien markt, die nachfrage ist auch bei der preislage da
Ich würde die Gastro ja grundsätzlich in die wirtschaftliche Freiheit entlassen. Sollen sie mit den Preisen raufgehen, was sie wollen, aber bitte dann nicht wundern, wenn der kroatische Imbiss mit seinen 3 Hauptgerichten, einer Suppe und 3 Nachspeisen die Kundschaft abgreift. Und nicht beschweren wenn das einzige Wirtshaus im Ort auf einmal zusperrt.
Die Gastronomie ist bei den höheren Preisen dennoch gut besucht. Tourismuszahlen auch gut.
Sie erleidet halt, wie fast jeder Sektor, eine Entkernung – günstige Lokale gewinnen und sehr hochwertige Lokale gewinnen; Lokale in der Mitte verenden.
Warum sind aber die höheren Preise ein Problem für die Regierung? Es scheint es den Leuten wert zu sein, einen größeren Anteil ihres Einkommens dafür aufzubringen.
Die Regierung sollte obligaten Kosten (Wohnen, Pflege, Lebensmittel im Supermarkt) eingreifen, nicht bei weitgehend optionalen Konsumentscheidungen.
Und ich erinnere mich an einen kürzlich hier veröffentlichten Beitrag, in dem einige über die Rechtmäßigkeit und Notwendigkeit von Trinkgeldern diskutierten.
Aber mir ist das egal, ich habe mit dieser ganzen Geschichte abgeschlossen und gehe seit Ewigkeiten nicht mehr ins Restaurant / Lokal. Die Gastronomie kann mich mal, bei den aktuellen Preisen mache ich da nicht mit.
Ah so wie das Soda Zitrone um 5€
Nachdem das Jugendgetränk heutzutage meist eine Soda-zitron um 4,90 ist, hab ich da wenig Hoffunung.
Abgesehen davon, dass die Idee ja generell schnappsig ist.
Also wird ab jetzt mehr Kinder Wiener gegessen?
Das ist jetzt echt nicht angriffig gemeint sondern soll nur meinem Verständnis dienen.
Was hat Dich OP denn dazu gebracht zu glauben dass die AUT Politik nicht komplett auf Korruption und Stiefelleckerei basiert?
Die Gastro rund um das normale Wirtshaus, Beisl etc. bringt sich gerade eh selbst damit um. Das P&L war vor Corona teilweise schon fragwürdig. Jetzt ist es aber mittlerweile so, dass man im Wirtshaus bei fragwürdiger Qualität Preise von gehobenen Gasthäusern hat, deren Preise aber wiederum nicht in dem Ausmaß gestiegen sind. Heißt, ich geh nicht mehr 1x in der Woche Essen sondern 1x im Monat oder Quartal und dann aber gehobene Küche. Es passt einfach nicht mehr und ehrlicherweise ich weiß auch nicht, wie man das wieder gerade rückt.
Den meisten fällt nix mehr ein, als einfach x% auf alles draufzuhauen und hoffen, dass die Gäste weiterhin kommen. Keine Kreativität nix. Die bräuchts aber in so einer Wirtschaftslage und manche zeigen eh, dass es geht.
Naja ich finde schon dass sie eig sehr fähig sind und ihre Klientel seit Jahren davon profitiert und sehr gut bedient ist. Inflation steigt, VPI steigt, dadurch auch die Mieten und die Einnahmen von wohlhabenden usw. Warum glaubt wer dass zB ÖVP und neos was gegen Teuerung machen würden? Es ist doch in ihrem Interesse und im Interesse von ihrer Klientel dass die preise steigen und die bereits wohlhabende reich bleiben.
Man erntet was man sät – vielen Dank für 30 Jahre ÖVP … vielleicht schaffen wir es wenigstens auf Reddit die paar Schlauen dazu zu bewegen nicht mehr den Verein zu wählen 🙂
Lasst die Gastro doch einfach sterben. Wer weiterhin 20€ für aufgewärmtes Convenience Food und 5€ für ein kleines Bier zahlen will, soll das tun. Mich tangiert das nicht mehr, ich machs mir daheim schön…
Wir alle wissen doch, was es braucht:
Eine ökosoziale Nachhaltigkeitsgerechtigkeitsabgabe auf jedes Gericht, die wir dann mit Sodexo Wirtshausgutscheinen wieder verteilen. Nächstes Jahr kommen wir dann drauf, dass das ein Schas war und und geben den Wirten das Geld über einen Absetzbetrag zurück. Kostet dann ein paar Milliarden, aber keine Sorge, die Preise sinken trotzdem nimmer.
Ach ja, und eine Verdoppelung der NoVA. Wieso? Einfach so, weil wir das immer machen wen s um Steuern geht.
Ich versteh den Spin, dass die Gastro die Inflation treibt, nicht.
Immobilienpreise treiben die Inflation (weil an den VPI gekoppelt). Das hat Auswirkungen auf die Gastro. Das selbe mit Lebensmittelpreisen und Energie.
Die Gastro leidet unter der Inflation, weil alles teurer wird. Wieso soll dann unbedingt die Gastro nicht die Preise anpassen?
Über die Inflation das Budget zu sanieren ist jetzt aber auch alles andere als logisch. Ja, die Schulden werden im Verhältnis zum BIP weniger, aber die negativen Effekte (auch auf den Staatshaushalt) überwiegen. Das könnte man nur machen wenn man die Währung selbst in der Hand hat, in der Euro Währungsregion ist das doch schwachsinnig.
Gott sei dank ist Reddit eine Bubble. Ich bin selbst nicht in der Gastronomie aber was die Leute hier für Preisvorstellungen haben ist insane. Wollt ihr nicht dass die Leute von der Arbeit leben können? Es geht halt nicht einen Kaffee um 2€ zu verkaufen wenn man am Ende des Monats Mitarbeiter, Miete, Energie und andere Fixkosten bezahlen muss.
Ich würde die Gastro einfach nicht mehr (oder zumindest weitaus weniger) zur Berechnung der Inflationsrate heranziehen. Ist mir doch wurscht, ob auswärts essen gehen teurer wird. Solln sie’s so teuer machen, dass niemand mehr hingeht. Ich für meinen Teil kann damit leben- geh eh schon so gut wie nie. Jeder, der sich den Luxus gönnen will soll das tun. Was ich aber nicht einseh ist, dass alle meiner restlichen Ausgaben auch indirekt dadurch steigen.
Ich versteh eh nicht, warum das schnitzel für die touristen in tirol oder wien, die inflation so treibt, also weil das so hoch gewichtet ist.
Wer ein billiges Hausmannskost Beisl sucht – Gasthaus Gruber, Spritzer kosten 2,50, Schnitzel und Cordon unter 15.
https://www.falter.at/lokal/3235/gasthaus-gruber
Einfach non-profit Suppenküchen staatlich aufbauen, wo man sich zu jederzeit Gemüseeintopf zum Selbstkostenpreis im Pfand-Blechteller holen kann.
Ich Trink seit jahren nix wenn ich alle Heiligen Zeiten essen gehe. Die preise für speisen sind schon frech, aber für Getränke sind kriminell!
Und großes bier wird immer häufiger 0.4, like WTF?!?