16 Prozent wünschen sich in Österreich eine Diktatur?!

    https://www.derstandard.at/story/3000000303371/16-prozent-wuenschen-sich-in-oesterreich-fuehrer-mit-starker-hand

    Von BubooScandiacus

    17 Kommentare

    1. Illustrious-Case-457 on

      „Die stärkste Ablehnung eines Führers kommt von Grün- und Neos-Wählern, die geringste aus der freiheitlichen Wählerschaft.“

      Ja, wer hätte das bloß denken können, dass die FPÖler einen Kickler wollen

    2. pancomputationalist on

      So eine schöne Ökodiktatur bei der die Privilegien des Geldadels abgeschafft und die Wirtschaft auf die Zukunft umgebaut wird hätte doch was. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

    3. clemooo_mar on

      Immerhin ist die Einsicht da, dass jemand anderer für sie das Denken und Lenken übernehmen soll, weil ihnen selbst die Fähigkeit oder der Wille fehlt. Sobald es jemanden gibt der/die vor Gewalt nicht mehr zurückschreckt, brechen die Dämme. Mehr als 40% der Österreicher wird jubeln, wenn ICE ähnliche Zombies bewaffnet Leute „wohin“ bringen. Noch vor wenigen Monaten hätte die Mehrheit behauptet, sowas sei in der der USA niemanls möglich. Es ist überall gleich. Der Hass ist wieder da.

      „Ihr werdet euch noch wundern, was alles möglich ist“ Zitat: Norbert Hofer FPÖ

    4. Tja. Propaganda der Russen durch Social Media scheint auch bei euch erfolgreich zu sein.

    5. > Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform

      Hat ja bei den Römern auch so gut funktioniert /s

    6. BratlConnoisseur on

      Die 16-29 Jährigen befürworten am ehesten eine Diktatur aus den Altersklassen, na servas…

    7. ToxicToddler on

      Das find ich nicht besonders überraschend, glaub auch, dass es hier selten einstellige Werte geben wird.

      Nicht denken zu müssen gibt Struktur, gerade Menschen in Not- und Krisensituationen sowie Menschen mit geringem Intellekt sehnen sich danach. Warum? Weil es einen Stressfaktor weg nimmt.

      Jemand der in einer liberalen Marktwirtschaft zu den Verlierern gehört wird auch in einer Diktatur nicht weniger Chancen haben, solang du keine eigene Meinung hast und/oder zu den unerwünschten Bevölkerungsgruppen gehörtest hattest du weder im Faschismus noch im Stalinismus Probleme.

      Diese Leute wird es je nach Situation und Vorprägung immer in autoritäre Systeme ziehen, sei es jetzt islamischer oder christlicher Fundamentalismus oder Faschismus.

      Das Problem ist viel mehr: die restliche Zivilgesellschaft ist zu schwach. Wir schaffen es nicht ohne unsere Ideale aufzugeben Islamisten, Faschisten und andere die unsere Freiheit nehmen zu wollen in die Schranken zu weisen.

    8. Ich finds ja lustig, dass die Medien bei dem Thema immer wieder versuchen zu zeigen, wie super rückständig die Leut doch sind, und dabei selber in Populismus abrutschen.

      Ich mein, blenden wir mal aus, dass die aktuelle Demokratie in weiten Teilen sowieso eine Farce ist, weil zahlreiche Themen von keiner einzigen Partei strukturell aufgebrochen bzw angegangen werden (Föderalismus, Vermögensungleichverteilung, Pensionsfinanzierung, Staatsverschuldung…). Wir haben konzeptionell einen Demokratischen Neofeudalismus, wo wir das Kreuzerl machen, hat und wird wenig/nichts ändern. Aber ok, wie gesagt, blenden wir das mal aus.

      Selbst dann bleiben noch zahlreiche theoretische (!) Szenarien eines echten Staats- bzw Demokratieversagens. Man erkennt hier gut, dass sich die Journalisten nicht wirklich mit Social Cycle Theories auseinandergesetzt haben. Zurückgehend bis zu Polybius, dessen Anacyclosis selbst heute noch beängstigend gut passt. Vgl: [https://anacyclosis.org/portfolio/what-is-anacyclosis/](https://anacyclosis.org/portfolio/what-is-anacyclosis/)

      Ok, bevor ich mich noch zu sehr ins Dahinschwurbeln verliere, was ist mein Punkt? In der Geschichte der Menschheit ist bislang jede „gute“ Staatsform irgendwann strukturell entartet. Und dann kollabiert. Wir haben die letzten Jahrzehnte kräftig daran gearbeitet, Grundlagen dafür zu schaffen, dass sich das irgendwann wiederholen wird. Das kann aber aber doch bitte nicht einfach darauf reduzieren zu sagen „Die dummen Leute wollen wieder Adolf, pffuuhhh“. Seids ma net bös…

    9. Ist gar nicht so verwunderlich. Es hat sicher jeder jemanden in der Familie /Freundes /Bekanntenkreis, der keine Entscheidungen treffen will und das immer anderen übergibt.

      Der Wunsch nach einer starken Persönlichkeit, die alles richtig machen wird und alles unangenehme wie Entscheidungen treffen , ist für viele nichts anderes …

    10. weltvonalex on

      Eh klar, die glauben auch, dass sie selber hoch in der Hierarchie stehen würden.

      Keiner diese Mongos glaubt, er würde vorm Gewehrlauf stehen, die denken alle sie wären die Leute am Abzug oder könnten ihre Nachbarn frei denunzieren.

      Schauen dann dumm aus der Wäsche wenn sie selbst verladen werden, so frei nach Leoparden haben mein Gesicht gegessen.

    11. das ding ist eher dieses, dass wir an einem „rien ne va plus“-punkt angekommen sind. staatstragende reformen und einschnitte sind nur schwerst möglich, weil sich jetzt schon 3 partner einigen müssen. und wenn muss es davor jahrelang zer-diskutiert und durch jedes dorf getrieben werden. die zeiten einer absoluten, wo EINE partei auch was verändert, sind lange her.

      ich glaub darum gings so manchen bei der auswahl.

      das kann ich verstehen. viele haben jedoch nicht die weitsicht, dass wenn die blauen in diese verlegenheit kommen sollten, der laden dann komplett den bach runter geht….

    12. One-Anybody983 on

      Es zeigt gut, nur weil man Gebildet ist, heißt es noch lang nicht das man intelligent genug ist die Bildung zu verstehen.

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