Hauptartikel hier-
    https://toyokeizai.net/articles/-/928714

    Auszug:

    Reicht es aus, einfach nur beschwingt zu sein, ohne sich der Realität zu stellen?

    Als Reaktion auf diese chinesische Gegenreaktion gewinnen konservative Hardliner-Stimmen in Japan an Dynamik und fordern, „der Einschüchterung Chinas nicht nachzugeben“ und „entschlossen zu reagieren“. Beispielsweise veröffentlichte das konservative Meinungsmagazin WiLL in der Februarausgabe 2026 einen Artikel mit dem Titel „The Takaichi Strategy to Silence Wolf Warrior Diplomacy“. „Genug ist genug! China, der Bösewicht.“

    Sicherlich ist eine solche Rhetorik, die das nationale Prestige und den Nationalismus betont, eine scharfe Kritik an China und schürt patriotische Gefühle, was zu einem gewissen Gefühl der Katharsis führt. Doch wie genau erfassen diese Argumente tatsächlich Japans aktuelle internationale Position und die Realität seiner nationalen Macht? Vielmehr scheinen sie die anhaltende Illusion von „Japan als Großmacht“ deutlich widerzuspiegeln, die Japan noch nicht abgelegt hat. Darüber hinaus offenbaren sie einen komplexen psychologischen Konflikt: die Unfähigkeit, Chinas militärischen und wirtschaftlichen Aufstieg vollständig zu akzeptieren (oder anzuerkennen).

    Guter Kommentar von Jeffrey Hall:
    https://x.com/mrjeffu/status/2010196573708529954

    Er schreibt: "Japan ist kein Land, das in der Lage ist, Großmachtdiplomatie auf Augenhöhe mit den Vereinigten Staaten und China zu betreiben" und dass japanische inländische Medien Japan oft als ebenbürtig mit diesen beiden weitaus mächtigeren Staaten darstellen, was in der Öffentlichkeit zu falschen Vorstellungen über Japans tatsächliche wirtschaftliche und militärische Stärke führt. Anstatt sich selbst als Großmacht zu sehen, sollte Japan die Realität annehmen und als eine agieren "reife Mittelkraft." Das bedeutet nicht, dass es seinen Verteidigungsaufbau aufgeben oder ein Satellit Chinas werden sollte. Es geht um eine Außenpolitik, die auf einer realistischen Einschätzung der Macht Japans basiert und nicht auf einer eskalierenden Anti-China-Politik "Prahlerei, die im Inland gut ankommt."

    "It is necessary to break away from the illusion of 'Japan as a great power' demanded by domestic hawks". Takahashi Kosuke argues the media frames Japan as an equal to the more powerful China and US, creating public misperception about Japan's actual, much weaker economic and military strength.
    byu/jjrs injapannews

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