
Die Zentralunion der Gewerkschaften gab bekannt, dass sie dem vom nationalen Schlichter für dieses Jahr vorgeschlagenen Mindestlohn schweren Herzens zustimmt. Das sind 956 Euro pro Monat, also 70 Euro mehr als im Vorjahr. Die Arbeitgeber geben bis zum Ende des Arbeitstages ihre Einschätzung zum Vorschlag des nationalen Schlichters ab.
"Unser Wunsch war, dass der Mindestlohn auf 991 Euro gestiegen wäre. Der Vorschlag des nationalen Schlichters von 956 Euro ist etwas niedriger, aber höher als das, was uns die Arbeitgeber am Verhandlungstisch angeboten haben." sagte Kaia Vask, Leiterin der Central Union of Trade Unions.
Ob es zu einem Kompromiss mit den Arbeitgebern kommen wird, kann Vask nicht sagen.
Laut Vask Der nationale Schlichter bot den Gewerkschaften außerdem eine Vereinbarung darüber an, wie der Mindestlohn in den folgenden Jahren erhöht werden könnte.
"Der nationale Schlichter schlug vor, dass auf der Grundlage einer Kulanzvereinbarung in der eigentlichen Vereinbarung festgelegt werden sollte, wie der Mindestlohn künftig steigen soll bzw. in welchem Verhältnis er zum Durchschnittslohn stehen soll. Dies wäre eine stärkere Vereinbarung als die Kulanzvereinbarung, d. h. sie wäre Teil des Tarifvertrags und würde die Situation erheblich verändern." Sagte Vask.
Vask sagte, das Ziel bestehe darin, mit dem Mindestlohn in der abzuschließenden Vereinbarung 50 Prozent des Durchschnittslohns in Estland zu erreichen, und laut der Vereinbarung solle dies bis 2030 erreicht werden. "In der Goodwill-Vereinbarung sahen wir 2028 als das Jahr vor, um dieses Ziel zu erreichen." Sagte Vask.
Auch die Gewerkschaften stimmten dieser Vereinbarung schweren Herzens zu.
"Aber es ist uns wichtig, dass diese Einigung kommt – dass wir wirklich jedes Jahr deutlich näher an die 50 Prozent heranrücken, nicht so wie jetztwo wir eine Kulanzvereinbarung haben. Derzeit beginnen wir die Verhandlungen im Wesentlichen jedes Mal bei Null, wobei Arbeitgeber die Kulanzvereinbarung als Empfehlung und nicht als Verpflichtung betrachten," Sagte Vask.
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Von Sotsiaalliberaal