
Solche Fälle, die leider öfters vorkommen, werfen unbequeme Fragen auf, inwiefern bestimmte abgeschottete soziale Milieus, Ehrvorstellungen oder religiös geprägte Rollenbilder Gewaltbereitschaft und Gruppendynamiken begünstigen, wenn sie nicht klar mit den Regeln des Rechtsstaats konfrontiert werden.
Wenn, wie in diesem Fall, aus „Langeweile“ brutale Übergriffe erklärt werden, muss offen diskutiert werden, ob Integrations-, Bildungs- und Präventionsarbeit kulturelle und religiöse Prägungen ausreichend berücksichtigt oder problematische Normen aus Angst vor Stigmatisierung zu lange ignoriert haben.
Es ist entscheidend ob wir als Gesellschaft bereit sind, kulturelle Hintergründe differenziert zu benennen, ohne sie zu pauschalisieren, und als intolerant zu gelten.
https://www.derstandard.at/story/3000000303280/prozess-nach-irrtuemlichem-angriff-auf-afghanen-es-waren-sommerferien-war-langweilig?fbclid=IwdGRleAPMqZFleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEenPgiEVnNFahBYuFdH9fG8Ezf2RN0sUoX71YyWJVM37xiud1iN9rXcjSyPbk_aem_vrAtTD35RYSfvwDJAEIiKQ
Von Jockey2
Ein Kommentar
Mal schauen obs diesen Beitrag auch gleich mal wegen angeblicher Islamophobie oder Ähnlichem sperren