
Foto: YONHAP News Das Verteidigungs- und Spionageabwehrkommando der Armee wird aufgelöst, nachdem es bei der Kriegsrechtsaktion 2024 eine Schlüsselrolle gespielt hat, und seine Antispionage-, Sicherheits- und Ermittlungsaufgaben werden getrennt und auf andere Organisationen übertragen. Nach Angaben des gemeinsamen zivil-regierungs-militärischen Beratungsausschusses des Verteidigungsministeriums vom Donnerstag hat dieser empfohlen, die Sicherheitsermittlungsfunktion des Kommandos auf das Kriminalpolizeikommando des Verteidigungsministeriums zu übertragen. Das Gremium empfahl, die Anti-Spionage-Geheimdienstfunktion von einer neuen Behörde zu übernehmen, die vorläufig „Defense Security Intelligence Service“ genannt wird und sich um die Anti-Spionage-, Verteidigungsindustrie- und Antiterrorismus-bezogenen Geheimdienstaktivitäten sowie Cyber-Sicherheitsaufgaben kümmert. Vorrang würde der Prüfung eines Plans zur Ernennung eines Zivilisten zum Leiter der neuen Agentur eingeräumt. Die Sicherheitsinspektionsfunktion würde einer anderen neuen Organisation übertragen, die vorläufig als „Zentrales Sicherheitsinspektionsteam“ bezeichnet wird, um zentrale Sicherheitsinspektionen durchzuführen und allgemeine Überprüfungsunterstützung anzubieten. Die drei Behörden, die die neuen Aufgaben übernehmen, würden ein beratendes Gremium für Sicherheitsuntersuchungen bilden, das im Rahmen eines kooperativen Systems operieren soll. Die Funktionen des Spionageabwehrkommandos wie das Sammeln verschiedener Personalinformationen würden abgeschafft, um zu verhindern, dass eine Organisation innerhalb des Militärs die absolute Macht ausübt. Das Ministerium plant, auf der Grundlage der Empfehlungen einen detaillierten Umstrukturierungsplan zu erstellen und Schritte für gesetzgeberische und systematische Änderungen einzuleiten.