
Foto: YONHAP News Die Regierung hat ein Treffen abgehalten, um wichtige Handelsfragen wichtiger Partnerländer zu besprechen und Reaktionsstrategien zu überprüfen. Das Ministerium für Handel, Industrie und Ressourcen gab am Donnerstag bekannt, dass es eine Sitzung des Handelsförderungsausschusses in der koreanischen Industrie- und Handelskammer in Seoul unter dem Vorsitz von Handelsminister Yeo Han-koo einberufen habe. Ein Hauptthema des Treffens war das neu erlassene Anti-Fake-News-Gesetz der Regierung, das sich in letzter Zeit zu einem Spannungspunkt zwischen Seoul und Washington entwickelt hat. Letzte Woche äußerte das US-Außenministerium starke Bedenken, dass der überarbeitete Information and Communications Network Act die Meinungsfreiheit verletzen und sich negativ auf amerikanische Online-Plattformunternehmen, darunter Google, auswirken könnte. Als Reaktion darauf sagte das Ministerium, es werde die Kommunikation mit Washington durch koordinierte Bemühungen der zuständigen Behörden intensivieren, um zu verhindern, dass inländische digitale Vorschriften zu bilateralen Handelsrisiken eskalieren. Die Regierung will außerdem betonen, dass die Gesetzgebung US-Unternehmen nicht diskriminiert, und den Dialog mit Washington stärken, um unnötigen Handelsstreitigkeiten vorzubeugen.