PPP-Führer entschuldigt sich für das Kriegsrecht

    Foto: YONHAP News Der Vorsitzende der People Power Party (PPP), Jang Dong-hyeok, hat sich für die Ausrufung des Kriegsrechts durch den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol im Jahr 2024 entschuldigt. Auf einer Pressekonferenz im Parteihauptquartier in Seoul am Mittwoch sagte Jang, die Erklärung vom 3. Dezember 2024 sei eine unangemessene und fehlgeleitete Maßnahme gewesen, die nicht den damaligen Umständen entsprochen habe. Er wies darauf hin, dass in der Nacht, in der das Kriegsrecht verhängt wurde, 18 PPP-Abgeordnete, darunter er selbst, an der parlamentarischen Abstimmung zur Aufhebung der Maßnahme teilgenommen hätten und dass alle Parteiabgeordneten Yoon anschließend aufgefordert hätten, sie rasch zurückzuziehen. Jang sagte, die Erklärung habe große Verwirrung und Unannehmlichkeiten für die Öffentlichkeit verursacht und Parteimitglieder, die sich für die Aufrechterhaltung der verfassungsmäßigen Ordnung der liberalen Demokratie eingesetzt hätten, zutiefst verletzt. Er erkannte die Verantwortung der PPP als damalige Regierungspartei an, sagte, sie habe ihre Rolle als tragende Säule der Staatsführung nicht erfüllt und versprach, dass sich solche Fehler nicht wiederholen würden. Jang fügte hinzu, dass die Partei über ihre Mängel nachdenken, der Öffentlichkeit ein neues Image präsentieren und Handlungen vermeiden werde, die Bürgern oder Parteimitgliedern Schaden zufügen. Die Äußerungen werden als indirektes Signal seiner Absicht interpretiert, die Partei vom ehemaligen Präsidenten Yoon zu distanzieren – ein Schritt, der sowohl innerhalb als auch außerhalb der Partei gefordert wurde. Jang sagte auch, er werde daran arbeiten, die Werte und die Ausrichtung der Partei neu zu definieren und nach Rücksprache mit allen Mitgliedern eine Änderung des Parteinamens anzustreben.

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