
Foto: YONHAP News Die Polizei hat ein Eingeständnis von Yun Young-ho, einem ehemaligen Leiter des Welthauptquartiers der Vereinigungskirche, erhalten, dass er Politikern Geld und Geschenke gegeben habe. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap vom Dienstag soll die Polizei die Aussage am Montag erhalten haben, als sie Yun im Internierungslager Seoul besuchte und ihn zum dritten Mal befragte. Bei zwei früheren Polizeibesuchen im letzten Monat bestritt Yun entweder die Lobbying-Vorwürfe oder sagte, er könne sich nicht an die Einzelheiten erinnern. Bei der Vernehmung im August durch das Sonderermittlerteam, das für den Fall um die ehemalige First Lady Kim Keon-hee zuständig ist, gab Yun zu, mit fünf Politikern, darunter dem ehemaligen Meeresminister Chun Jae-soo, Kontakt gehabt zu haben und einigen von ihnen Bargeld oder Luxusuhren gegeben zu haben. Doch nachdem die daraus resultierende Berichterstattung in den Medien Kontroversen auslöste, änderte Yun letzten Monat vor Gericht seine Meinung und bestritt, dies gesagt zu haben. Da Yun in seiner Darstellung der Sachverhalte widersprüchlich war, konzentrierte die Polizei ihre Ermittlungen darauf, Aussagen anderer Personen und handfeste Beweise zur Untermauerung seiner Aussage zu sichern.