
Foto: YONHAP News Ungefähr 30.000 Abonnenten kündigten ihre Verträge mit dem zweitgrößten Mobilfunkanbieter des Landes, KT, in den ersten drei Tagen, nachdem das Unternehmen aufgrund einer kürzlichen Sicherheitsverletzung begonnen hatte, auf seine Stornierungsgebühren zu verzichten. Laut Branchenquellen vom Samstag haben zwischen Mittwoch und Freitag 31.000-634 Benutzer ihre Verträge mit KT gekündigt, von denen 18.000-720 oder 59 Prozent neue Verträge mit dem führenden Mobilfunkanbieter SK Telecom unterzeichnet haben. Siebentausend-272 entschieden sich für einen Vertrag mit dem drittgrößten Mobilfunkanbieter, LG Uplus, und die übrigen Nutzer entschieden sich für Servicepläne bei mobilen virtuellen Netzwerkbetreibern. Branchenbeobachtern sagen, dass die Mehrheit der Benutzer, die sich bei SKT angemeldet haben, dies aufgrund der Wiedereinstellungsrichtlinie für Abonnenten getan haben, die den führenden Anbieter nach der eigenen Datenpanne im April verlassen haben. Die Beobachter erwähnten auch mangelndes Vertrauen der Kunden in LG Uplus, das im Mittelpunkt einer separaten Datenpanne steht, sowie Vorwürfe, das Unternehmen habe wichtige Daten verschwiegen. Zuvor hatte eine gemeinsame regierungs- und zivilrechtliche Untersuchung ergeben, dass die Mobiltelefonnummern, internationalen Mobilteilnehmer-Identitätsnummern und internationalen Mobilgeräte-Identitätsnummern von 22.227 KT-Benutzern kompromittiert wurden, nachdem eine illegale Femtozelle auf ihr internes Netzwerk zugegriffen hatte. Der illegale Zugriff führte auch zu unbefugten Mikrozahlungen in Höhe von insgesamt 243 Millionen Won oder rund 168.000 US-Dollar, von denen 368 Nutzer betroffen waren. KT verzichtet weiterhin bis zum 13. Januar auf seine Stornogebühren.