
Foto: YONHAP News Die von den Verbrauchern empfundenen Preise haben im fünften Jahr in Folge die Gesamtinflationsrate der Verbraucher übertroffen. Nach Angaben des Ministeriums für Daten und Statistik vom Donnerstag stieg der Lebenshaltungskostenindex im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um zwei,4 Prozent und übertraf damit den Anstieg des Verbraucherpreisindex (VPI) von zwei,1 Prozent. Der Lebenshaltungskostenindex erfasst häufig gekaufte Waren und gilt als Maß für die wahrgenommene Inflation. Der Trend zu einem schnelleren Anstieg der Lebenshaltungskosten setzt sich seit 2021 fort. Im Jahr 2020 stieg der Lebenshaltungskostenindex um null Komma vier Prozent und lag damit etwas unter dem VPI-Anstieg von null Komma fünf Prozent. Im Jahr 2021 stieg er jedoch um drei Komma zwei Prozent und übertraf damit den VPI-Anstieg von zweieinhalb Prozent um null Komma sieben Prozentpunkte. Die Kluft vergrößerte sich im Jahr 2022 noch weiter, als die Lebenshaltungskosten um sechs Prozent stiegen, verglichen mit einem Anstieg des VPI um fünf Prozent. Obwohl sich die Kluft in den Jahren 2023 und 2024 verringerte, übertrafen die Lebenshaltungskosten weiterhin die allgemeine Verbraucherinflation.