Die Regierung gibt keine wesentlichen Änderungen der Sozial- und Steuerpolitik für 2026 bekannt

    Foto: YONHAP News Die Regierung wird im nächsten Jahr zahlreiche Änderungen in der Wohlfahrts- und Steuerpolitik einführen, die Kinderbetreuungsleistungen ausweiten, die Einkommensgrenzen für die Grundsicherung anheben und neue Anreize für Dividendenausschüttungen schaffen. Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen hat am Mittwoch eine Veröffentlichung veröffentlicht, in der die wichtigsten politischen und regulatorischen Änderungen dargelegt werden, die im Jahr 2026 in Kraft treten sollen. Ab 2026 wird die steuerfreie Obergrenze für Kinderbetreuungszulagen ausgeweitet, sodass Arbeitnehmer bis zu 200.000 Won pro Kind und Monat erhalten können, statt pauschal 200.000 Won pro Arbeitnehmer. Das Anspruchsalter für kostenlose frühkindliche Bildung und Kinderbetreuung wird außerdem von der derzeitigen Schwelle für Fünfjährige auf Vierjährige ausgeweitet. Das mittlere Einkommen, das zur Berechnung verschiedener Grundleistungen zum Lebensunterhalt herangezogen wird, wird für Einpersonenhaushalte um sieben Komma zwei Prozent und für Vier-Personen-Haushalte um sechs Komma 51 Prozent steigen. Vielnutzer öffentlicher Verkehrsmittel haben mit der neuen „Everyone’s Card“ Anspruch auf volle Erstattung der Fahrtkosten, die einen festgelegten Schwellenwert überschreiten. Die Standardobergrenze liegt für die breite Öffentlichkeit im Großraum Seoul bei 62.000 Won. Um Unternehmen dazu zu ermutigen, ihre Dividendenausschüttungen zu erhöhen und zur Belebung des Aktienmarkts beizutragen, wird die Regierung ein separates Steuersystem für Dividendenerträge von börsennotierten Unternehmen einführen, die hohe Dividenden an Aktionäre ausschütten.

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