PPP-Gesetzgeberin Kim Gi-hyeon und Ehefrau wegen Luxustaschengeschenks an Ex-First Lady angeklagt

    Foto: YONHAP News Ein Sonderermittlerteam hat den Abgeordneten der People Power Party, Kim Gi-hyeon, und seine Frau wegen Verstoßes gegen das Antikorruptionsgesetz angeklagt, weil sie angeblich der ehemaligen First Lady Kim Keon-hee eine Luxushandtasche geschenkt haben. Das vom Sonderermittler Min Joong-ki geleitete Team sagte am Samstag, dass Kim und sein Ehepartner wegen Verstößen gegen das Antikorruptionsgesetz ohne Haft angeklagt worden seien. Dem Paar wird vorgeworfen, der ehemaligen First Lady am 17. März 2023 eine Clutch im Wert von zwei Komma 67 Millionen Won oder etwa 1800 Dollar geschenkt zu haben. Kim Keon-hee soll mit einem Schamanen zusammengearbeitet haben, um Mitglieder der Vereinigungskirche für den Beitritt zur PPP zu rekrutieren, um die Bewerbung des Abgeordneten Kim um die Parteiführung zu unterstützen. Der Sonderermittler beschrieb den Fall als einen „machtbezogenen Korruptionsskandal“ und nannte es einen Fall, in dem der Vorsitzende einer Regierungspartei der Ehefrau des Präsidenten angeblich einen Luxusartikel im Austausch für Vorteile im Zusammenhang mit seinem Führungswahlkampf zur Verfügung gestellt habe. Der Sonderermittler beschloss jedoch, die Ermittlungen wegen angeblicher Bestechung im Zusammenhang mit dem ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol und seiner Frau an das National Office of Investigation der National Police Agency zu übertragen. Das Team teilte mit, dass es aufgrund der begrenzten Zeit und der mangelnden Kooperation von Schlüsselpersonen den Fall an die Polizei übergeben werde, um weitere Untersuchungen zu den Umständen rund um die Schenkung durchzuführen, einschließlich der Frage, ob es sich dabei um Werbung, eine Gegenleistungsvereinbarung oder eine Intervention des Präsidenten handelte.

    Share.
    Leave A Reply