
Foto: YONHAP Nachrichtensprecher: Mehr als die Hälfte aller Ausländer, die sich langfristig zum Studieren oder Arbeiten in Südkorea aufhalten, leben in Seoul und der umliegenden Metropolregion. Neue Regierungsdaten zeigen auch, dass die Zahl der registrierten Ausländer einen Rekordwert erreicht hat. Yun Sohyang hat die Details. Bericht: Mehr als eine Komma sechs Millionen registrierte Ausländer hielten sich im November in Südkorea auf, die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben der koreanischen Einwanderungsbehörde stieg die Zahl der Ausländer, die für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen im Land registriert sind, im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent und übertraf damit die Gesamtwachstumsrate der Ein- und Ausreise ausländischer Staatsangehöriger bei weitem. Die Zahl der registrierten Ausländer, die sich im gesamten Land aufhielten, stieg im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr lediglich um drei, zwei Prozent. Mehr als die Hälfte dieser langfristig ansässigen Ausländer lebte im Großraum Seoul, zu dem auch die Provinz Gyeonggi und Incheon gehören. Hwaseong in der Provinz Gyeonggi hatte den größten Anteil ausländischer Einwohner, gefolgt von Siheung und dem Bezirk Danwon in Ansan, ebenfalls in Gyeonggi. Außerhalb der Hauptstadtregion lebten etwa 20,6 Prozent der registrierten Ausländer in der südöstlichen Region Gyeongsang, während 12,8 Prozent in den zentralen Provinzen Chungcheong und acht,9 Prozent in der südwestlichen Region Jeolla lebten. Chinesische Staatsangehörige stellten mit knapp 30 Prozent die größte Gruppe der registrierten Ausländer. Dahinter folgten vietnamesische Staatsangehörige mit 18,4 Prozent, kleinere Anteile kamen aus Nepal, Usbekistan und Kambodscha. Die größte Gruppe der registrierten Ausländer stellten Inhaber eines nichtberuflichen Arbeitsvisums oder E-9-Visums mit etwa 335.000 Personen in dieser Kategorie. Es folgten knapp über 220.000 internationale Studierende mit D-2-Visum, rund 219.000 Personen mit ständigem Wohnsitz und mehr als 152.000 Heiratsmigranten mit F-6-Visum. Zu den weiteren Hauptkategorien gehörten ausländische Arbeitnehmer mit dem E-7-Visum für spezifische Aktivitäten und Gastarbeiter mit H-2-Visa. Yun Sohyang, KBS World Radio News.