
Foto: YONHAP News Das Präsidialamt berief für Donnerstag eine Notfallsitzung am Weihnachtstag ein, um Maßnahmen zur Bewältigung des massiven Lecks persönlicher Daten bei Coupang zu entwickeln. Den Vorsitz des Treffens soll der Direktor für Nationale Politik Kim Yong-beom führen. Anwesend sind auch die Leiter relevanter Regierungsbehörden, darunter Vertreter des Wissenschaftsministeriums, der Personal Information Protection Commission, der Korea Media and Communications Commission und der Fair Trade Commission. Auch Beamte von Ermittlungsbehörden wie der Korean National Police Agency werden vor Ort sein. Der Außenminister und Beamte des Nationalen Sicherheitsbüros stehen ebenfalls auf der Teilnehmerliste, da bei der Dringlichkeitssitzung Vorwürfe angesprochen werden sollen, dass der E-Commerce-Riese Lobbyarbeit bei der US-Regierung und politischen Persönlichkeiten betrieben habe. Einige Beobachter sagen, dass Beamte, die für auswärtige Angelegenheiten zuständig sind, in das Treffen einbezogen wurden, um die Koordinierung zwischen den Behörden zu verbessern, und vermuten, dass die angebliche Lobbyarbeit den bilateralen Handel zwischen Südkorea und den USA beeinträchtigen könnte