8-jährige Haftstrafe für engen Berater der ehemaligen First Lady angestrebt

    Foto: YONHAP News Das Sonderermittlerteam, das gegen die ehemalige First Lady Kim Keon-hee ermittelt, fordert eine achtjährige Haftstrafe für ihre enge Vertraute Kim Ye-seong, gegen die derzeit Anklage wegen Unterschlagung erhoben wird. Das Team teilte am Montag mit, dass es das Zentralbezirksgericht Seoul gebeten habe, den Berater, der oft als „Butler“ der Familie der ehemaligen First Lady bezeichnet wird, mit acht Jahren und einer Geldstrafe von rund 430 Millionen Won oder rund 290.000 US-Dollar zu bestrafen. In der Anfrage erklärte das Team, dass Kim Ye-seong die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen habe und dass er Erlöse aus Straftaten für den Erwerb von Immobilien und Aktien im Wert von etwa drei Milliarden Won verwendet habe. Der Anwalt von Kim Ye-seong argumentierte, dass das Sonderteam die Anklage fallen lassen sollte, da der gegen ihn erhobene Unterschlagungsfall nichts mit der ehemaligen First Lady zu tun habe und daher nicht in den Rahmen der Ermittlungen des Teams falle. Der Fall, der in den Medien als „Butler Gate“ bezeichnet wird, konzentriert sich auf Vorwürfe, dass das Mietwagenunternehmen IMS Mobility, das Kim Ye-seong mitbegründet und teilweise besaß, über einen Private-Equity-Fonds unrechtmäßig Investitionen in Höhe von 18,4 Milliarden Won von großen Firmen erhalten hat, wobei ein Teil des Geldes über eine Briefkastenfirma geleitet wurde, die mit seiner Frau verbunden ist. Kim Ye-seong und IMS-CEO Jo Young-tak wurden im August letzten Jahres angeklagt und der Unterschlagung von rund zwei, vier Milliarden Won beschuldigt.

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