Rubio: Die USA können mit China zusammenarbeiten, ohne die Beziehungen zu Verbündeten zu untergraben

    Foto: YONHAP News REUTERS/Kevin Mohatt Moderator: US-Außenminister Marco Rubio sagt, Washington werde Wege finden, mit Peking zusammenzuarbeiten, ohne seine Sicherheitsverpflichtungen gegenüber seinen ostasiatischen Verbündeten zu untergraben. Während einer Pressekonferenz zum Jahresende am Freitag ging der Spitzendiplomat auf die jüngsten Spannungen zwischen Japan und China ein. Er sagte, sie seien bereits vorhanden und bezeichnete die Situation als eine der Dynamiken, die in der Region ausgeglichen werden müssen. Kim Bum-soo hat mehr. Bericht: US-Außenminister Marco Rubio weigert sich angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Japan und China, einen Entweder-Oder-Ansatz zu verfolgen. Während einer Pressekonferenz im Außenministerium am Freitag ging Rubio auf die anhaltende Fehde ein, die seiner Meinung nach eine der Dynamiken sei, die in der Region ausgeglichen werden müssten. (O-Ton: US-Außenminister Marco Rubio) „Ich glaube, wir sind der festen Überzeugung, dass wir unsere starke, feste Partnerschaft und unser Bündnis mit Japan fortsetzen können, und zwar auf eine Weise, die es uns weiterhin ermöglicht, produktive Wege zur Zusammenarbeit mit der Kommunistischen Partei Chinas und der chinesischen Regierung zu finden.“ Der führende US-Diplomat sagte, Washington werde Wege finden, mit Peking zusammenzuarbeiten, ohne seine Sicherheitsverpflichtungen gegenüber seinen ostasiatischen Verbündeten zu untergraben. (O-Ton: US-Außenminister Marco Rubio) „Und ich denke, wir können das tun, ohne unser sehr festes Engagement gegenüber unseren Partnern im Indopazifik zu gefährden oder in irgendeiner Weise zu untergraben. Dazu gehört nicht nur Japan, sondern auch Südkorea. Und natürlich möchte ich, wenn man darüber hinausgeht, niemanden außen vor lassen, außer Indien, Australien, Neuseeland und all den anderen Ländern.“ Rubio sagte, Washington und Peking seien reif genug, um die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zu erkennen, auch wenn es jetzt und in absehbarer Zukunft wahrscheinlich zu Spannungen kommen werde. Die Spannungen zwischen Tokio und Peking eskalierten letzten Monat, nachdem der japanische Premierminister Sanae Takaichi angedeutet hatte, dass ein chinesischer Angriff auf Taiwan eine militärische Reaktion unter Beteiligung japanischer Streitkräfte auslösen könnte. Takaichis Äußerungen erzürnten die chinesische Regierung, die Taiwan als Teil ihres Territoriums betrachtet und davon ausgeht, dass es schließlich mit dem Festland vereint wird, notfalls auch mit Gewalt. Kim Bum-soo, KBS World Radio News.

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