Staatsanwälte fordern 4 Jahre Haft für Sampyo-Vorsitzenden im Fall First Serious Accidents Act

    Foto: YONHAP News Die Staatsanwaltschaft forderte am Freitag eine vierjährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 500 Millionen Won bzw. rund 338.000 US-Dollar für den Vorsitzenden der Sampyo-Gruppe, Chung Do-won, nach einem tödlichen Steinbrucheinsturz, der der erste Fall war, der nach dem Gesetz zur Bestrafung schwerer Unfälle verfolgt wurde. Sie argumentierten, dass Chung als oberster Entscheidungsträger des Unternehmens sicherheitsrelevante Berichte erhalten habe, es aber versäumt habe, vorhersehbare Risiken bei der Verfolgung der Produktionsziele anzugehen. Die Staatsanwaltschaft forderte außerdem eine dreijährige Haftstrafe für den ehemaligen CEO von Sampyo Industry, Lee Jong-shin, zwei bis drei Jahre für andere aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie eine Geldstrafe von 500 Millionen Won für das Unternehmen selbst. Chungs Anwälte argumentierten, dass er kein gesetzlich definierter Vorgesetzter sei und dass Betriebs- und Sicherheitsentscheidungen bei den CEOs der Tochtergesellschaften lägen, nicht bei der Holdinggesellschaft oder ihrem Vorsitzenden. In seiner Abschlusserklärung drückte Chung sein Bedauern über den Tod von drei Arbeitern bei dem Unfall im Januar 2022 aus, betonte jedoch, dass Sicherheitssysteme auf Gruppenebene vorhanden seien und die Verantwortung woanders liege. Das Gericht sagte, es werde sein Urteil am 10. Februar verkünden, obwohl sich das Datum aufgrund von Personalumbildungen innerhalb der Justiz ändern könne.

    Share.
    Leave A Reply