Ein weiteres seit langem bestehendes Rätsel der Teilchenphysik wurde endlich gelöst. Ein internationales Forschungsteam des ALICE-Experiments am Teilchenbeschleuniger CERN unter der Leitung von Forschern der Technischen Universität München (TUM) hat erstmals direkt beobachtet, wie bei extrem energiereichen Teilchenkollisionen leichte Atomkerne und ihre Antiteilchen – sogenannte Deuteronen und Antideuteronen – entstehen.

    Das Ergebnis: Die für die Bildung von Deuteronen notwendigen Protonen und Neutronen werden beim Zerfall sehr kurzlebiger, hochenergetischer Teilchenzustände (sogenannte Resonanzen) freigesetzt und verbinden sich dann. Dasselbe gilt auch für ihre Antimaterie-Gegenstücke. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

    Miniaturbild: TUM-Physikerin Laura Fabbietti

    Dezember 2025

    https://www.tum.de/en/news-and-events/all-news/press-releases/details/decades-old-mystery-in-particle-physics-solved

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