
Foto: YONHAP News Südkorea, China und Japan haben vereinbart, die Zusammenarbeit bei der allgemeinen Gesundheitsversorgung und der psychischen Gesundheit durch die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) und digitaler Technologien zu stärken. Das Ministerium für Gesundheit und Soziales teilte am Sonntag mit, dass die Einigung während des 18. Treffens der dreigliedrigen Gesundheitsminister am Freitag und Samstag in Seoul erzielt worden sei. Nach Gesprächen zwischen dem südkoreanischen Gesundheits- und Sozialminister Jeong Eun-kyeong, dem japanischen Gesundheitsminister Kenichiro Ueno und Feng Yong, Generaldirektor für internationale Zusammenarbeit bei Chinas Nationaler Gesundheitskommission, verabschiedeten die drei Nationen eine gemeinsame Erklärung, in der sie eine engere Zusammenarbeit zusagten. Sie einigten sich darauf, die Chancengleichheit und Zugänglichkeit bei wesentlichen medizinischen Dienstleistungen durch KI und digitale Technologien zu erhöhen und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung zu stärken und Wege zur Anwendung dieser Technologien im Einklang mit der Infrastruktur und den institutionellen Rahmenbedingungen jedes Landes auszutauschen. Die drei Seiten einigten sich außerdem darauf, die Einrichtung integrierter Pflegesysteme zu unterstützen, die als Reaktion auf die Bevölkerungsalterung medizinische und Pflegedienste über den gesamten Lebensverlauf hinweg bereitstellen. Darüber hinaus teilten sie die Ansicht, dass die psychische Gesundheit ein zentrales Problem der öffentlichen Gesundheit ist, das sich auf die Lebensqualität auswirkt, und einigten sich darauf, altersspezifischen Suizidpräventionsstrategien, der Früherkennung von Hochrisikogruppen und rechtzeitigen Interventionssystemen Vorrang einzuräumen.