
Foto: YONHAP News Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat Berichten zufolge eine Entscheidung über den Antrag der Vereinigten Staaten auf zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea aufgrund des Widerstands von China und Russland verschoben. Die japanische Tageszeitung Yomiuri Shimbun veröffentlichte den Bericht am Sonntag und zitierte eine Quelle im Sicherheitsrat mit der Aussage, die USA hätten Sanktionen, einschließlich des Einfrierens von Vermögenswerten, gegen Schiffe gefordert, die angeblich an der Ausfuhr nordkoreanischer Kohle und Eisenerz nach China beteiligt seien und damit gegen Resolutionen des Sicherheitsrats verstoßen. Berichten zufolge wurde das Thema im Sanktionsausschuss des Sicherheitsrats gegen Nordkorea erörtert, eine Entscheidung wurde jedoch auf Eis gelegt, nachdem China und Russland Einwände erhoben hatten. Der jüngste Vorstoß Washingtons, die UN-Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen, ist der erste derartige Antrag unter der zweiten Trump-Regierung. Das US-Außenministerium erklärte am 3. November, dass es sich um zusätzliche UN-Sanktionen bemühen werde. Damals sagte ein Beamter des Außenministeriums, dass Schiffe aus Drittstaaten Kohle und Eisenerz aus Nordkorea transportiert und in Häfen in China entladen hätten, und forderte den Nordkorea-Sanktionsausschuss des UN-Sicherheitsrates auf, unverzüglich Sanktionen gegen die sieben beteiligten Schiffe zu verhängen.