Polizei führt Razzia bei Baufirmen durch, nachdem das Gelände der Gwangju-Bibliothek tödlich eingestürzt ist

    Foto: YONHAP News Polizei und Arbeitsbehörden haben wegen des jüngsten Unfalls, bei dem vier Arbeiter auf der Baustelle der Gwangju Metropolitan Library ums Leben kamen, Razzien eingeleitet. Die Gwangju Metropolitan Police Agency und das Gwangju Regional Office of Employment and Labour gaben am Samstag bekannt, dass sie am selben Tag etwa 40 Polizisten und Arbeitsinspektoren für Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsaktionen eingesetzt hätten. Sie durchsuchten acht Standorte, die mit sechs Unternehmen verbunden waren, darunter der Hauptauftragnehmer Guil General Construction und Subunternehmer. Die Behörden sagten, sie würden Mobiltelefone und andere Beweismittel sicherstellen. Die Ermittler wollen herausfinden, ob die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen ordnungsgemäß umgesetzt wurden. Im Mittelpunkt steht eine patentierte Bauweise, bei der Beton ohne den Einsatz temporärer Stützkonstruktionen gegossen wird. Gegen fünf an dem Projekt beteiligte Personen werde derzeit ermittelt, teilte die Polizei mit, für acht Personen seien Reiseverbote beantragt worden. Angesichts der Schwere des Falles plant die Polizei, das spezielle Ermittlungsteam zu einer vollwertigen Task Force aufzurüsten. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag während der Dachbetonarbeiten auf der Baustelle in Chipyeong-dong, einem Teil des Seo-Bezirks der Stadt.

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