
Foto: YONHAP News Nach der massiven Datenpanne bei Coupang deuten neue Daten darauf hin, dass die Zahl der Phishing-Betrügereien, an denen der E-Commerce-Riese beteiligt war, in den letzten zehn Tagen fast 230 erreicht hat. Das geht aus Daten hervor, die der regierende Abgeordnete der Demokratischen Partei, Lee Jeong-heon vom parlamentarischen Wissenschafts- und IKT-Ausschuss, am Donnerstag von der Koreanischen Nationalen Polizeibehörde erhalten hat. Die Polizei stellte fest, dass zwischen dem 30. November und dem 9. Dezember 229 Anzeigen über Phishing-Betrug im Zusammenhang mit Coupang eingereicht wurden. In vielen der gemeldeten Fälle gaben sich Parteien als Coupang aus und versprachen Schadensersatz. Lee sagte, dass Coupang-Kunden durch die Datenschutzverletzung Folgeschäden erleiden könnten, einschließlich Phishing-Betrug. Anschließend forderte Lee Coupang und seinen Gründer Bom Kim dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und umgehend Entschädigungsmaßnahmen auszuarbeiten.