Gewerkschaftlich organisierte U-Bahn-Beschäftigte in Seoul verhandeln bis zum letzten Streiktermin am Freitag

    Foto: YONHAP News Die Seouler U-Bahn verhandelt einen Tag vor ihrem geplanten Streik für eine Lohnerhöhung und eine Aufstockung der Belegschaft mit ihren drei Mitgliedsgewerkschaften. Den beiden Seiten nahestehenden Quellen zufolge werden die Tarifverhandlungen voraussichtlich bis zum späten Donnerstag oder frühen Freitag andauern. Die drei Gewerkschaften haben ihre Absicht erklärt, am Freitagmorgen zu streiken, falls es zu keiner Einigung kommt. Die Gewerkschaften fordern Seoul Metro, den Betreiber der U-Bahn-Linien 1 bis 8, auf, die Löhne in diesem Jahr um drei Prozent zu erhöhen, wie von der Regierung für den öffentlichen Sektor festgelegt, und Boni in die regulären Gehälter einzurechnen. Die Arbeiter fordern auch Neueinstellungen, doch Seoul Metro sagt, dafür bedürfe es zunächst der Zustimmung der Stadt. Sollten die Verhandlungen scheitern und die Gewerkschaften streiken, dürften Pendler in der Hauptstadtregion mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Die Stadtverwaltung plant die Entsendung von Arbeitskräften und Ersatzkräften, um den regulären Betrieb während der morgendlichen Hauptverkehrszeit sicherzustellen und während der abendlichen Hauptverkehrszeit einen Betrieb von 88 Prozent aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den innerstädtischen Busverkehr um eine Stunde zu verlängern.

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