
Foto: YONHAP News Mitarbeiter und Management der Korea Railroad Corporation konnten am Mittwoch keine Einigung erzielen, brachen die Verhandlungen nach etwa einer halben Stunde ab und bereiteten den Weg für einen Streik, der am Donnerstag um neun Uhr beginnen sollte. Der Zusammenbruch erfolgte, nachdem die Frage der leistungsorientierten Bezahlung nicht auf die Tagesordnung des Verwaltungsausschusses öffentlicher Institutionen gesetzt wurde, ein Schritt, den die Regierung nach Ansicht der Gewerkschaft hätte sicherstellen sollen. Gewerkschaftsführer argumentierten, dass ihnen ohne eine feste Zusage, die Lohnfrage innerhalb des Jahres zu lösen, keine andere Wahl blieb, als einen Streik fortzusetzen, an dem etwa 10.000 Arbeitnehmer beteiligt waren und der etwa 12.000 wichtige Mitarbeiter im Dienst ließ. Die Gewerkschaft hat außerdem einen Integrationsplan für den Hochgeschwindigkeitszug und strengere Sicherheitsmaßnahmen gefordert. Zum zentralen Hindernis sind jedoch leistungsabhängige Vergütungsregelungen geworden, die derzeit mit 80 Prozent des Grundgehalts berechnet werden. Unter Berufung auf frühere politische Zusicherungen, die noch nicht umgesetzt wurden, warf die Gewerkschaft dem Finanzministerium vor, eine Einigung zu blockieren und die Bahnarbeiter effektiv zu einem Streik zu drängen.