Der Vorschlag des Vorsitzenden der Demokratischen Partei „Eine Person, eine Stimme“ scheitert

    Foto: YONHAP News Der Vorstoß der Demokratischen Partei, ein Ein-Person-eine-Stimme-System einzuführen – eine von Parteichef Jung Chung-rae versprochene Unterschriftenreform – scheiterte am Freitag, nachdem das Zentralkomitee der Partei zwei wichtige Satzungsänderungen abgelehnt hatte. Sowohl der Vorschlag zur Abschaffung des delegiertengewichteten Abstimmungssystems als auch ein separater Änderungsantrag zur Änderung der Nominierungsregeln für Kommunalwahlen konnten nicht die erforderliche Mehrheit erreichen, was Jungs Führung einen schweren Schlag versetzte. Von den 596 Mitgliedern des Zentralkomitees nahmen 373 teil, wobei der Nominierungsänderungsantrag nur zwei Stimmen unter der Schwelle von 299 Stimmen lag und der Plan „Eine Person, eine Stimme“ um 28 Stimmen verfehlte. Parteifunktionäre erklärten, sie respektiere die Entscheidung des Ausschusses, äußerten sich jedoch enttäuscht und stellten fest, dass sie die Vorschläge überarbeitet hätten, um Bedenken hinsichtlich der Unterrepräsentation in schwachen Wahlkreisen und Befürchtungen auszuräumen, dass eine aktivistenlastige Mitgliedschaft die Ergebnisse dominieren könnte. Die Niederlage selbst des relativ unumstrittenen Kommunalwahlzusatzes hat Spekulationen angeheizt, dass die Unzufriedenheit mit Jungs Führung zum Ergebnis beigetragen hat, und Fragen über sein politisches Kapital vor dem Parteitag im nächsten Jahr aufgeworfen.

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